03.07.08
Permalink 15:40:56, Blog: Apple iPhone, Kategorien: Apple iPhone, 77 Wörter   German (DE)

Strafzahlung fürs iPhone-Upgrade - was sagt Ihr?

T-Mobile verärgert iPhone-Kunden - so sollen alle derzeitigen iPhone-Besitzer, die ein Upgrade aufs neue Apple-Handy vor Ende der Vertragslaufzeit anstreben, 15 Euro Strafgebühr für jeden Monat Restlaufzeit ihres alten Vertrages bezahlen. Der bestehende Tarif muss zudem mindestens ein halbes Jahr alt sein, sonst ist ein Wechsel zum iPhone 3G gänzlich ausgeschlossen.

Was meint Ihr dazu? Gerechtfertigt oder einfach nur Abzocke? Schreibt eure Meinung in die Kommentare! (sg)

T-Mobile: Upgrade auf iPhone 3G wird teuer

Kommentare, Pingbacks:

Kommentar von: godfather [Besucher]
Ich kann mich wirklich nur wundern. Wenn ich mir ein neues Auto kaufe und nach einem Jahr das Nachfolgemodell erscheint, erwarte ich schließlich auch nicht, dass mir dieser Wagen kostenlos im Austausch zur Verfügung gestellt wird.

Oder hat schon einmal irgendjemand erfolgreich während seiner Mobilfunkvertragslaufzeit sein Nokia/SonyEricsson/etc. Handy kostenlos gegen ein neueres Modell ausgetauscht bekommen?

Denn auch iPhone-Käufern der ersten Stunde dürfte klar gewesen sein, dass früher oder später ein neueres Modell erscheinen wird, die Gerüchte über das iPhone 3G und dessen Marktstart in diesem Sommer gab es ja bereits im vergangenen Jahr. Und was ist, wenn im nächsten Jahr die dritte Version des iPhone erscheint: soll dann das Ganze wieder von vorne losgehen?
Permalink 04.07.08 @ 10:08
Kommentar von: Roman [Besucher]
Diese Umtauschaktion macht mir Sorgen. Bisher mussten die Handys zumindest 2 Jahre lang (irgendwie...) durchhalten. Danach fallen sie auseinander.

Schauen wir mal auf einen anderen Markt zum Vergleich: der Navihersteller Tomtom bietet einen Service Mapshare an. Das hört sich gut an, kann der Kunde doch Kartenfehler korrigieren und melden. Doch was bedeutet das konkret:

Tomtom führt zu jeder Kartenversion eine Fehlerdatenbank. Dort werden die gesammelten Meldungen der Kunden gespeichert und wieder an alle Kunden verteilt. Jedoch nicht alle: nur die einfachen wie "falsche Fahrtrichtung" werden zurückgegeben. Die richtigen Kartenfehler, wenn die Geometrie nicht stimmt, werden entgegengenommen und nicht korrigiert.

Wenn dann eine neue Kartenversion erscheint, wird die Datenbank geschlossen und der Kunde kann nur dann weiterhin Kartenkorrekturen erhalten, wenn er sich eine neue kauft.

Das bedeutet letztendlich folgendes: Tomtom liefert eine falsche Karte aus und lässt den Kunden die Sache korrigieren. Die grossen Fehler werden nicht korrigiert: der Kunde sammelt sie gratis und Tomtom verlangt Geld dafür, dass diese rausgenommen werden. Nicht schlecht, oder?

Im Mobilfunk bedeutet die Umtauschaktion letztendlich folgendes: der Hersteller kann irgendein Gerät herstellen. Die Fehler lässt man dann vom Kunden melden und nach einem Jahr macht man ein Update, bringt ein korrigiertes Gerät raus und der Kunde darf es bezahlen. Das ist genau das, was eigentlich nicht sein sollte.
Permalink 04.07.08 @ 12:00
Kommentar von: René Engel [Besucher]
Ich kann bei dieser UpGrade-Option auch nur mit dem Kopf schütteln.

Ich will nichts geschenkt, und Qualität darf und soll auch was kosten.

Aber es kann nicht richtig sein, dass ich mit im Januar ein iPhone für 400 Euro kaufe, dann zwei Monate später das gleiche Handy subventioniert verramscht wird (damit die Telekom ihre Lager leer bekommt um Platz für das Nachfolgemodell zu schaffen) und ich nun wie Kunden subventionierter iPhones die gleiche Upgardegebühr zahlen soll.

Ich bin willig meinen Vertrag um 24 Monate zu verlängern. Dies sollte soweit für die Telekom doch erfreulich sein! Warum bekomme ich dann aber nicht das gleiche Angebot wie ein potentieller Neukunde... 24 Monatelaufzeit und ein Handy für 159 bis 1 Euro, je nach Vertrag?

Ich habe dann hingegen für mein iPhone 400 Euro plus Vertragsstraffe (UpGradegebühr 18x15) 270 Euro bezahlt um es ein halbes Jahr zu nutzen, um dann wie ein Neukunde in den Genuss zu kommen ein iPhone G3 für 159 bis 1 Euro zu bekommen.

Also so ganz kann ich dieses Verhalten nicht nachvollziehen.

Wieso heißt es immer nur "Hurra!!! Neukunden" und gleichzeit "Bestandskunden, wer sind denn die?" Ging mir bei ISH genau so.

Immer neue Dumpingpreise für Neukunden und die Bestandskunden zappel lassen bis sie mit Kündigung drohen und dann gegebenfalls mit Gutschriften kommen.

Mein Fazit:

Ich bleibe weiterhin ein großer Freund von Apple.

Kann über die Telekom weiterhin nur mit dem Kopf schütteln (Wie vor acht Jahren als Sie mich als Kunden zum ersten mal verloren haben. Vllt auch nicht zum letzten mal).

Zuletzt werde ich mich wohl mit dem ersten iPhone bis zu meinem Vertragsende zufrieden geben und dann mal sehen, was Apple bis dahin so neues in das iPhone gepackt hat.

PS. Fehler in der Rechtschreibung sind beabsichtigt und dienen der Belustigung des Finders.
Permalink 05.07.08 @ 20:40
Kommentar von: Henning Gajek [Mitglied] · http://blog.xonio.com/gajeks_welt/
Hallo,

wie man unter

http://tinyurl.com/5s5ome

(führt zu http://www.t-mobile.de/T-D1/cds/td1_cds_popup/1,1132,121277-0-,00.html )

nachlesen kann, bietet T-Mobile jetzt an, das alte iPhone gebraucht zu verkaufen/verschenken, der Käufer(Beschenkte, der einen neuen Complete-Vertrag abschließt, bekommt dazu 100-250 Euro Gutschrift (je nach gewähltem Tarif)

Der Bestandskunde, kann sofort mit dem neuen iPhone weiter surfen.

Vielleicht eine Lösung?

Gruss
Henning Gajek
Permalink 06.07.08 @ 09:55
Kommentar von: Andi [Besucher]
Ich finde das kostenpflichtige Upgrade nicht mehr als richtig!

Wo kämen wir denn hin, wenn jeder Vertragskunde nach einem halben Jahr einfach nochmal verlängert (faktisch ja nur ein halbes Jahr) und dann auch noch ein Handy für 1 € dazu bekommt??

Das geht einfach nicht, auch wenn es mich als Mobilfunkkunde freuen würde.

Aber sicher ist jedem halbwegs logisch denkenden Menschen klar, dass das ein riesiges Verlustgeschäft für die Netzbetreiber wäre.

Von daher finde ich die 15 € Strafgebühr je Monat gerechtfertigt, denn die Leute wollen faktisch früher aus ihrem freiwillig abgeschlossenen Vertrag raus.

Und diesmal kann man hier weder Apple noch der Telekom den schwarzen Peter zuschieben!
Permalink 08.07.08 @ 20:55
Kommentar von: René Engel [Besucher]
Es gibt aber auch Kunden, die haben 400 Euro für das Handy bezahlt, und die sollen die selber Gebühr bezahlen. Stehe also gleich mit Kunden die einen Monat später das Subventionierte iPhone G1 für 1 Euro bekommen haben.

Außer dem ist es nicht die Frage des Preises.

Ich bin bereit den vollen Preis auch wieder für das iPhone G2 zu bezahlen. Es kann nur nicht richtig sein, dass man als erster Kunde, der der Telekom das vertrauen schenkt erst mehr bezahlt und dann genau so ein Strafwechselgebühr bezahlen muss.

Soll die UpGrade-Gebühr ein Entgelt für das Subventionierte iPhone sein, dann ist es vollkommen okay. Dann dürfte ich es aber nicht bezahlen.

Soll es einfach ein generelles rauskaufen aus dem alten Vertrag sein, dann stört mich dieses einfach generell. Denn ich bin bereit 300 Euro bereit für ein neues iPhone G3 zu zahlen, wenn dies alle tun. Also in den bestehenden Vertrag ein neues iPhone kaufen. Aber das ist scheinbar zu viel verlangt.

Fazit: Mein Problem ist, dass ich gleich behandelt werde wie Kunden, die 1 Euro fürs erste iPhone gezahlt haben. Und das kann meines Erachtens nach nicht richtig sein. Gleiche Sachverhalte müssen gleich und ungleiche, ungleich behandelt werden.

MfG René
Permalink 08.07.08 @ 23:32
Kommentar von: Andi [Besucher]
Na willkommen in der Realität.

Mit allen anderen Geräten anderer Hersteller ist es doch nicht anders!

Kauf ich mir heute ein teures Handy mit Vertrag, ist es morgen nur noch halb so teuer und übermorgen veraltet und wird jedem für 1 € nachgeworfen, der Nachfolger steht dann schon in den Startlöchern.

Das ist einfach gang und gäbe und betrifft ja nicht nur das iPhone.

Ich verstehe das Dilemma mit den 400 €, kurz darauf nur noch 1 €. Aber das kann doch mit jedem Gerät passieren und man muss damit leben.

Das war schon immer so, dass der technische Wandel die Geräte von heute auf morgen billiger gemacht hat. Schließlich haben die Käufer ja nicht nur das Handy teuer bezahlt, sondern auch die Exklusivität, es vor vielen anderen zu haben.

Sollte irgendjemand erfolgreich gegen dieses Telekom-Modell vorgehen, dann verspreche ich, dass ich mich bei O2 ebenfalls beschweren werde, weil ich mein teures SE-Smartphone gern auf das kommende X1 upgraden will - umsonst versteht sich (Achtung Ironie)!
Permalink 09.07.08 @ 17:46

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