RSS|Ich beschäftige mich seit mehr als 30 Jahren mit Mobilfunk, habe die Anfänge von C, D und E-Netzen erlebt, war bei den ersten UMTS-Probefahrten dabei und weiß auch, daß man zum mobilen Telefonieren einen Vertrag braucht, wobei es durchaus zu “Komplikationen” kommen kann.
Doch die nachfolgende Geschichte der Kölner Hausfrau Carola E. ist so schier unglaublich, hat sich aber nach ihrer Schilderung auf ihrer Homepage http://www.hausfrauenseite.de genauo so zugetragen und sie dauert offenbar noch an.
Was war geschehen? Eines Tages bekam sie Post von BASE. Sie hatte nichts bestellt, dachte, es wäre Werbung und hat es zum Altpapier gelegt.Ihr Mann hat zum Glück den fraglichen Umschlag Tage später aus Neugier aufgemacht und festgestellt, daß sie einen BASE-Vertrag abgeschlossen hatte, denn da lag ja eine frische SIM-Karte drin. Hatte sie aber nicht. Carola E. ist Wenigsttelefonierin und hatte schon einen E-Plus-Vertrag, den sie inzwischen gekündigt hat. Wer könnte es ihr verübeln.
Denn: Trotz mehrfacher (teurer) Anrufe, Schreiben und Besuche im E-Plus Shop, ferner bei der Verbraucherberatung war es nicht möglich, BASE zu vermitteln, daß sie niemals einen Vertrag abgeschlossen hatte und das auch nicht tun wollte. BASE stellte sich auf den Standpunkt, am soundsovielten bei ihr angerufen zu haben. Doch da war die Hausfrau gar nicht in Deutschland. Interessiert nicht. Da inzwischen alle Fristen zur Stornierung verstrichen waren, bestand BASE auf der Vertragserfüllung eines nie von ihr gewollten oder bestellten Vertrages.
Schließlich ließ man es – nach fachlichem Rat- zum Mahnbescheid kommen, widersprach diesem, um dann vor Gericht endlich die Beibringung der Vertragsunterlagen erzwingen zu können. Doch soweit kam es nicht. E-Plus meldete die Geschichte stattdessen an die Schufa, wie die Hausfrau beiläufig von ihrer Hausbank erfuhr.
Da sitzt man kofpschüttelnd, schreibt diesen Blog und sinniert:
Ist das ein bedauernswerter Einzelfall oder die Spitze eines Eisberges?
Klebt ein Mobilfunkanbieter so verzweifelt an jedem Kunden, anstatt einzusehen, daß der Kunde den Vertrag nicht will (sonst hätte er die Karte ja mal ausgepackt und aktiviert)
Lesen oder verstehen total überlastete Hotliner die e-mails und Papierbriefe ihrer Kunden nicht mehr?
Muß erst ein Gericht, eine Bundesnetzagentur oder der Gesetzgeber hier massivst Einhalt gebieten, bevor die Akteure endlich einsehen, daß es irgendwo Grenzen gibt?
Vom psychologischen Flurschaden mal ganz abgesehen. Da helfen auch teure Imagekampagnen nicht mehr.
Mach Schluß – mach …. oder wie hieß der neue Werbespruch?
Nachtrag: E-Plus nimmt sich des Falles an und will die Kundin in den “vorherigen” Zustand zurück setzen. Näheres im Kommentar Nr. 8
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26. July 2006 um 10:05 Uhr
Könnte hier Xonio mit seienr Pressemacht nicht mal helfen und hinterfragen?
Solche Fälle werden den Betreibern erst peinlich wenn die große Masse davon erfährt.
Allein der Schufa-Eintrag ist in meinen Augen nicht nur eine Frechheit sondern auch zum Teil Rufmord!
26. July 2006 um 10:16 Uhr
Hallo Mario,
wir sind da dran. Ein weiterer Fall schlummert noch in der Pipeline. Dabei geht es auch um Base… aber es ist noch ein Service-Provider mit verwickelt, der sich jetzt mal um den Fall wirklich kümmert.
26. July 2006 um 11:07 Uhr
Wenn man bedenkt, dass E+ zwar zu Recht (noch) den Ruf hat, dass lückenreichste MF-Netz in D. zu haben, Besonders bezügl. Indoorversorgung hapert es da doch immer noch sehr, dies aber zumindest in der Vorzeit (!!!) duch einen fast perfekten Kundenservice und zumindest ansatzweise faire Tarifansaetze ausgeglichen hat, ist die neue Tendenz schon verheerend.
Für meinen Teil weine ich meiner ehemaligen E+ SIM keine Träne nach.
Scheinbar wird es Zeit, dass das “grüne Vögelchen” mal wieder auf der Erde landet und so wieder erkennt, was da unten tatsächlich los ist …
26. July 2006 um 12:42 Uhr
Kurz mal die Fakten zusammengefasst:
- BASE wurde zum 1. August 2005 gestartet – von einer “breit angelegten Werbecampagne” konnte da noch nicht wirklich die Rede sein – zu dieser Zeit war es eher noch Guerilla-Marketing.
)
- E-Plus ließ die ersten Monate keinen Bestandskunden in den neuen Tarif BASE wechseln! (bis auf Carola E.
Angeblich wurde sie nach eigener Aussage am 26.08.2005 angerufen – nach BASE Aussage am 24.08.2005 (ggf. ein Tippfehler) und hat einer Vertragsänderung zugestimmt, obwohl sie nicht in Deutschland war… vielleicht war ja Felix am Telefon
Dann hätten wir eine Frist von 14 Tagen. -> 5.-10. September ‘05.
Leider ist sie bei ihren Rechnungen von Juni (E-Plus) auf September (BASE – 29,15 Euro) gesprungen, daher gehe ich davon aus, dass der Vertrag zwischen dem 5. und 10. September aktiviert wurde (nach der 14 tägigen Frist) und da die SIM ja weggeworfen müsste die Rechnung zwischen 16 und 20 € liegen (angerechnet auf die Tage im September)
Schenkt der guten Frau doch mal einen Scanner, anstatt Keksen, damit man das besser nachvollziehen kann.
Und teilt ihr bitte mit, dass BASE auch eine kostenlose 0800 besitzt
Zuerst wird die BASE Schachtel weggeworfen, da sie als “Werbung” deklariert wurde – Wochen später von Felix wieder aus dem Altpapier gefischt?
Genial finde ich auch den Weg nach Köln in den E-Plus Shop und dort dann einfach das “Paket” liegen zu lassen
und sich dann zu wundern, dass es nichts bringt und noch einmal hin zu fahren.
Alles in allem hat die gute Frau die Sache einfach falsch angegangen, sofern sie sich genau so zugetragen hat, wobei man ihr das natürlich nicht vorhalten kann.
Für mich ist die Geschichte mehr als fragwürdig und teilweise in sich widersprüchlich. Aber ich verabscheue generell alle telefonisch geschlossenen Verträge – egal von welcher Firma – Fehler und Probleme sind hier vorprogrammiert.
26. July 2006 um 13:47 Uhr
Hallo Billy,
ich denke, das Problem wäre nicht so weit eskaliert, wenn Base/E-Plus gleich verstanden hätte, daß die Kundin diese Karte nicht will.
Es wäre auch dann nicht entstanden, wenn es eine Vorschrift gäbe, daß Mobilfunk-Kunden *jederzeit* aus ihren Verträgen herauskämen, wobei gewährte Vergünstigungen (=neues Handy) zu bezahlen oder zurückzugeben sind (ggfs. mit Wertausgleich)
Damit würde diese unheilige Subventionspraxis “Handy für 1 Euro” über Nacht verschwinden. Es bleibt den Mobilfunkern doch unbenommen – aus eigenem Ermessen oder in zusammenarbeit mit einer Bank – dem Kunden einen Handykauf auf Raten anzubieten. Dann stünde da ber ganz klar: MotonokiasonicQ XM 123 für 24 Raten a 15 Euro.
Und eine wohl unstreitig bestrittene Forderung mal so eben bei der Schufa einzutragen ist offenbar auch nicht so ohne.
26. July 2006 um 13:59 Uhr
So etwas ist mir von 1 & 1 bekannt.
Anruf beim Kunden, Gespräch mit dessen Ehefrau (die nicht Vertragspartner von 1+1 ist). 1+1 teilt mit, man habe den Zeittarif auf die Deutschlandflat umgestellt.
Wohlgemerkt, keine Anfrage ob Interesse an Flat bestünde, sondern Mitteilung einer durch nichts veranlaßten Tarifänderung.
Nachdem der Kunde durch seine Ehefrau davon erfuhr, hat er sofort einer eventuellen Tarifänderung vorsorglich widersprochen, wobei er ausdrücklich klargemacht hat, dass es eine Vereinbarung über eine Tarifänderung nicht gibt und er mithin im alten Zeittarif surft.
Mit der Änderung zur sog. “Deutschlandflat” ist nämlich auch eine Übernahme des DSL-Anschlusses durch 1+1 verbunden, so dass an 1+1 künftig auch die Grundgebühr zu zahlen wäre und natürlich die Wahl des ISP eingeschränkt bzw. ausgeschlossen würde.
Das wollte der Kunde ganz bewußt nicht. Gegen eine Flat zum annähernd gleichen Preis wie das bisher nie ausgeschöpfte monatliche Zeitkontingent hätte er vielleicht nichts gesagt, aber die DSL-Infrastruktur sollte keinen Anbieterwechsel erfahren.
1+1 ist nun der Ansicht, es sei ein Tarifwechsel vereinbart worden und außerdem gebe es kein Widerrufsrecht, weil es halt nur ein Tarifwechsel sei, kein neuer Vertragsschluß.
Eine Ansicht, die angesichts des damit verbundenen DSL-Resaleanschlusses recht mutig erscheint.
Der Kunde hat sofort beim bisherigen DSL-TK-Anbieter eine Wechsel-Sperre veranlaßt, damit der DSL-Anschluß nicht unter die Regie von 1+1 kommt.
Einen Wechsel des DSL-Anschlusse shat es auch nicht gegeben.
Nachdem 1+1 versucht hat, Entgelt für Flat und DSL-Anschluß abzubuchen, wurde zurückgebucht.
Hier ist festzuhalten, dass 1+1 eine Leistung berechnet, die nicht erbracht wird und nicht erbracht werden kann, den DSL-Anschluß stellt der alte Anbieter bereit.
Nur das Entgelt für den bis dato ungekündigten Zeittarif wurde bezahlt.
Derzeit ist der Internet-Account bei 1+1 von dort gesperrt, also Leistungseinstellung ohne rechtlichen Grund.
Nunmehr hat Kunde außerordentlich den Vertrag über den Zeittarif gekündigt, wird keinerlei Zahlung mehr leisten und freut sich auf die Klage.
Da 1+1 den DSL-Anschluß dank der Sperre beim alten Anbieter nicht bekommen hat, surft der Kunde jetzt bei Congster zum halben Preis wie vorher mit seinem 1+1 Zeittarif.
Wie blöde muß man sein, um einen reibungslos laufenden ungekündigten ISP-Vertrag derart zu torpedieren? Der Kunde nebst dieverser Bekannter ist für 1+1 auf ewig verloren.
26. July 2006 um 16:12 Uhr
Ja, Henning, da hast du natürlich Recht, allerdings bezweifle ich, dass die Frau das ganze korrekt rübergebracht hat, da es sonst überhaupt nicht so weit gekommen wäre. Oder hat sie einfach etwas vergessen (verdreht) in ihrem Artikel zu erwähnen
Irgend etwas MUSS statt gefunden haben, da sonst der Tarif nicht geändert worden wäre – noch dazu während der V-Laufzeit.
Einen Wechsel innerhalb der “normalen” E-Plus Tarife hätte ich ja noch gut nachvollziehen können, aber gerade zu BASE und das genau im ersten Monat?!
E-Plus hat sich im Vorfeld äußerst quer gestellt gegenüber den Bestandskunden, die zu BASE wechseln wollten (egal ob während oder nach der V-Laufzeit) und Telefonanrufe wurden hierfür eigtl. auch erst sehr spät gestartet.
Naja, bisher konnte ich keine originalen Dokumente (Scans o.ä.) erkennen, die der Sache Halt geben.
Aktuell wird der Bericht durch die Blogs hoch gepusht (wie es eben immer ist, egal ob Quellen vorhanden sind, die das ganze untermauern oder nicht) und in den Foren breit getreten – ohne genauere Angaben zu haben.
Wenn es keine Vertragslaufzeiten mehr gäbe könnten die Anbieter in ihre Zahlen und Statistiken die monatlichen Fixeinnahmen durch GG oder MU nicht mehr einrechnen und würden somit ein schlechteres Rating erhalten. Wer keine Vertragslaufzeiten möchte geht eben zu einem Discounter.
Die Finanzierung über einen Kredit wird doch bereits angeboten (z.B. von diversen Discountern), allerdings bezweifle ich, dass dies zu einem Boom
Alle Kommentare sind Spekulationen, … Das einzige, welches ich bisher bestätigen kann ist, dass die WebSite des Opfers viele Klicks erhalten wird
Seit wann existiert eigtl. ihr Bericht im Netz? Immerhin ist die Angelegenheit nun fast 1 (EIN) JAHR alt!!!
@Michael, kann passieren, aber soetwas bleibt hoffentlich ein Einzelfall.
27. July 2006 um 22:59 Uhr
Hallo liebe Blog-Leser
ich habe inzwischen mit Carola E. telefoniert.
Sie hatte mit ihrem Lebenspartner Felix eine Partnerkarte, d.h. er den Hauptvertrag, Sie die Partnerkarte.
Sie bleibt dabei, bei Ihr hat niemals jemand angerufen und ich glaube ihr das.
Sie gestand, daß sie ihre Telefonrechnungen nie im Detail liest “Warum auch”, sie nutzt das Telefon, wenns sein muß und gut. (Nicht alle sind so freakig wie wir hier
Nach meiner Vermutung hatte E-Plus offenbar ihre Partnerkarte auf BASE umgeschaltet, aber zur Sicherheit per Post noch eine neue BASE-SIM-Karte geschickt.
Da die Kundin mit BASE nix am Hut hatte, – wieso auch -, hat sie das zum Altpapier getan, wo es Felix später fand.
Erfreulich:
Der Fall ist inzwischen endlich bei E-Plus aufgeschlagen. Ein Team von vier (4) Leuten kümmert sich drum, die haben auch schon bei ihr angerufen, sie aber nicht erreicht.
Leider sind sie dabei ungeschickt vorgegangen. Der Agent, der anrief, um das Problem zu lösen, hat nicht seinen realen Namen und eine direkte Nummer hinterlassen, sondern nur gesagt, ruf mal die (teure) 0163-1140 an. Das sieht Carola nicht so recht ein, zumal sie dann eh nicht zu dem Agenten kommt, der bereits die Geschichte kennt, sondern zu irgendeinem.
Ein E-Plus Sprecher hat mir angekündigt, daß sie aber auf jeden Fall den Fall aufklären und die Kundin in den originalen Stand zurück versetzen, was hier etwas kompliziert ist, weil sie die Partnerkarte längst gekündigt hat.
Die weiteren Details liegen im privaten Bereich, die möchte ich nicht weiter ausbreiten, tut auch nix zur Sache.
Der E-Plus-Sprecher hat mir auch gesagt, daß sie an zufriedenen Kunden interessiert sind und nichts davon haben, wenn solche Fälle derart entgleisen.
Aus den Beiträgen hier und anderswo würde ich mal vermuten wollen, daß es kein Einzelfall ist .Einzelfall nur insofern, daß der/die Betroffene sich so eloquent zu Wort gemeldet hat
Mehr, wenn es Neuigkeiten gibt.
28. July 2006 um 10:48 Uhr
Hallo Herr Gajek!
Ich möchte Ihnen für Ihre Hilfe in den letzten Tagen danken.
Da ich mitten in meinem Umzug stecke, kam uns diese weitere Eskalation in Sachen BASE natürlich mehr als ungelegen.
Mich persönlich interessieren Handys und all die aufregenden Tarife und Möglichkeiten weiterhin in etwa so sehr, wie die Funktion der Toilettenspülungen. Ich möchte, dass das Teil funktioniert und fertig.
Dass bei e-plus auch mal etwas schiefgeht, hat mich nicht weiter verärgert – dass es keine Möglichkeit gab, diese Fehlerkette zu unterbrechen ist das, was mich beunruhigt.
Theoretisch hätte es ausreichen müssen, die unberechtigten Forderungen fristgemäß zu bestreiten. Dies haben wir getan.
Nach unserem Widerspruch gegen den gerichtlichen Mahnbescheid, hätten wir vor Gericht auf Zahlung verklagt werden müssen und nun hätte uns der Vertrag, den wir nie geschlossen haben, nachgewiesen werden müssen.
Somit wäre die Angelegenheit beendet gewesen.
Als gelernte Bankkauffrau kenne ich mich mit dem Mahnwesen und auch der Schufa gut aus und weiß, dass bestrittene Forderungen nicht eingemelet werden dürfen.
Dass die Forderung gegen uns eingemeldet wurde, ist in meinen Augen der eigentliche Skandal, denn selbst wenn man bei e-plus/base weiterhin an einen telefonisch geschlossenen Vertrag glauben möchte, so lag ganz klar unser Widerspruch gegen den gerichtlichen Mahnbescheid vor und wie glaubhaft ist nun, dass man die Forderung gegen uns für eine unbestrittene Forderung hielt und *ups* bei der Schufa einmeldete?
Na, so ein Zufall …
Aus Datenschutzgründen werden wir das sicher kaum je erfahren, aber mich würde sehr interessieren, wieviele bestrittene Forderungen eingemeldet werden und welche Folge das Einmelden bestrittener Forderungen eigentlich für e-plus hat.
Die Folgen einer derartigen Einmeldung auf den Kunden kenne ich ja nun …
Persönlich fürchte ich, dass diese “bedauerlichen Einzelfälle” Folgen einer kostengünstigen Personalpolitik sind und es auf Dauer sicher durchaus preiswert sein wird, sie beizubehalten, denn derart hartnäckig wehrhafte Ex-Kunden wie ich, dürften selten sein.
“Duck and pay” ist bestimmt die stressfreiere Alternative für die Kunden, die, wenn ich alles zusammen rechne, noch nicht einmal die teurere sein muss.
Gibt es eine Möglichkeit als Privatperson, genau wie e-plus auf Wahrung der Schriftform bei Vertagsänderungen oder -abschlüssen zu bestehen oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis das nächste Schufa-Mitglied einen mit Rechnungen, Mahnungen und *ups* dem nächsten unberechtigten Schufa-Eintrag beglückt?
Viele Grüße,
Carola Enning
28. July 2006 um 18:48 Uhr
Hallo Henning,
Du schreibst:
> Klebt ein Mobilfunkanbieter so verzweifelt an jedem Kunden [...]?
Sie kleben anscheinend ziemlich. Das mein voriger Mobilfunkanbieter, nennen wir ihn mal “Rot”, mich mehrfach anruft, um mich zur Rücknahme der Kündigung meines Vertrages zu “uberzeugen, kann ich verstehen und halte ich für legitim. Dass er mir dabei aber Angebote macht, die er mir nicht schriftlich zur Prüfung geben will, finde ich schlicht unseriös.
“So viel Zeit, dass sie mir sämtliche Vertragsbedingungen am Telefon vorlesen, habe ich nicht — schriftlich oder gar nicht” sagte ich dem Anrufer, der daraufhin pampig wurde und aufgab. Das läßt mir nur noch die Vermutung zu, dass eine schriftliche Prüfung der Vertragsbedingungen wohl nicht zu deren Gunsten ausgefallen wäre. Unseriös, wie gesagt.
Vielen Dank für den Hinweis auf die Geschichte von Carola E.! Sie ist erschreckend und erhellend — man sieht daraus, wie sehr die Anbieter ihre Kunden schätzen, dass sie sie gar nicht loslassen wollen.
Gruss, Jürgen Nickelsen.
31. July 2006 um 09:20 Uhr
> Sie hatte mit ihrem Lebenspartner Felix eine Partnerkarte, d.h. er
> den Hauptvertrag, Sie die Partnerkarte. [...]
Dann dürfte theoretisch auch niemand bei ihr angerufen haben, da sie nicht Vertragspartner ist. Wenn jemand angerufen wurde, dann war es Felix bzw. die Hauptkarte…
1. August 2006 um 22:33 Uhr
Felix wurde bisher auch nicht weiter kontaktiert.
Lediglich die Nachricht auf meinem Anrufbeantworter, dass er diese gebührenpflichtige Nummer zurückrufen soll. Da kein Name genannt wurde, sehr sinnlos.
Da Felix noch e-plus-Kunde ist, sollte es e-plus auch ein Leichtes sein, ihn zu kontaktieren. Aber scheinbar ist es leichter, etwas in seine Schufa einzumelden, als Kontakt zu ihm aufzunehmen oder gar auf Mails, Briefe oder Einschreiben einzugehen …
Carola Enning
6. August 2006 um 13:28 Uhr
So, letzte Meldung:
Der Schufa-Eintrag wurde gelöscht. Eine entsprechende Nachricht erhielten wir von der Schufa.
Von E-Plus kam weiterhin keine Reaktion.
Felix hat seinen e-plus-Vertrag auch gekündigt und prompt hat man sich bei der Kündigungsfrist um ein Jahr vertan.
Carola Enning
7. August 2006 um 17:59 Uhr
Sowas haben ich auch schon bekommen. Nach einigen Monaten war der Eintrag wieder drin.
Also in einigen Monaten noch einmal nachschauen.
peso
25. August 2006 um 14:40 Uhr
Hallo ihr Lieben,
ich möchte nur mal sagen- die Geschichte ist kein Einzelfall.
Vor zwei, drei Jahren( sorry, ist echt schon eine Weile her), saß ich bei meiner Mutter im Büro. Sie bekam einen Anruf auf ihr Handy, den Vertrag hatte sie bereits gekündigt. Eine Mitarbeiterin machte ihr das Angebot, dass sie ihre Kündigung zurück nehmen könnte und dann ganz bestimmten Konditionen weiterlaufen lassen könnte( neues Handy und so Kram). Meine Mutter wollte das nicht, bedankte sich für das Angebot und teilte der Telefon-Frau mit, dass sie kein Interesse an einer Vertrags-Verlängerung hätte… Ein paar Tage später hatte meine Mutter ein Schreiben im Briefkasten, in dem ihr ihre Vertragsverlängerung bestätigt wurde ( “Wir freuen uns sehr…blabla…”)…. Bei meiner Mutter hat es damals glücklicherweise gereicht, mit einem Anwalt zu drohen und eisern auf der Kündigung zu bestehen… Der Anbieter damals war der Vorgänger von o2, weiß leider nciht mehr, wie er genau hieß.
Meine Tortour hat letztes Jahr begonnen. Ich habe meinen O2-Vertrag gekündigt, dusselig, wie man nur sein kann( ich bin Studentin:-)), habe ich die Kündigung nicht per Einschreiben geschickt.
Nach dem ich keine Bestägigung erhalten habe, rief ich bei O2 an und fragte nach. Da war die 3-monatige Kündigungsfrist um genau zwei Tage abgelaufen. Man wies mich darauf hin, dass mein Vertrag jetzt automatisch ein Jahr weiter laufen würde( überlegt euch das mal, ganze 12 Monate, für einen Vertrag, der insgesamt zwei Jahre lief( ohne Handy))…
Ich bat darum, in einen Prepaid Vertrag zu wechseln, dass ich treue o2-Kundin sei und bisher sehr zufrieden( sie müssten eigentlich auch in meinem Kunden-Konto sehen, dass ich schon mehrere Kunden geworben hatte(drei, die daraufhin einen Vertrag abschließten), aber meine Rechnungen einfach zu wenig unter Kontrolle hätte und jetzt von zu hause ausziehe und damit finanziell um einiges schlechter gestellt.
Mir wurde aber nur wieder und wieder gesagt, der Vertrag laufe ein Jahr weiter…
Das habe ich dann irgendwann akzeptiert, habe mir aber trotzdem schon damals einen günstigeren Anbieter gesucht. Ich kann das bis heute nicht nachvoll ziehen,. Ich war wirklich eine treue, pünktlich zahlende (und manchmal hatte ich wirklich keine kleinen Rechnungen…) Kundin. Ich habe der Beraterin auch gesagt, dass ich sofort wieder einen Vertrag bei O2 abschließen würde, wenn ich finanziell wieder auf sicherem Boden stehe…. keine Chance.
Ich versteh es einfach nicht, wie kann man sich seine Kunden so verkraulen?!?!
So, dieses Jahr habe ich (hoffentlich:-)) alles richtig gemacht:
Ich habe meinen Vertrag fristgerecht per Einschreiben gekündigt.
Innerhalb weniger Tage bekam ich eine SMS auf mein Handy, dass meine Kündigung eingegangen ist und ich innerhalb der nächsten drei Wochen eine Bestägigung erhalte… ja ja… seit dem bekomme ich Werbe-SMS a masse… Ich hatte in letzter Zeit auch ein paar Anrufe auf dem Handy ohne Nr. , ich gehe davon aus, dass es auch O2 war, da mich sonst niemand mehr auf meiner alten Nummer anruft( ich nutzte das Handy nur noch zum SMSen, da ich pro Monat 125 Free-SMS habe, die ich, wenn ich schon die Grundgebühr zahle, will ich die wenigstens nutzen). Vorgestern hat mich eine eigentlich sehr nette Dame von o2 erreicht- leider saß ich im Zug- sie fing an mit:” sie haben ihren vertrag vor einigen wochen gekündigt” und dann bin ich ihr ins Wort gefallen: ” ja, und mir wurde mitgeteilt, dass ich innerhalb von drei wochen eine Bestätigung erhalte auf die ich bis heute warte”… so, dann war dummerweise der Empfang weg… bis heute hat sich niemand mehr bei mir gemeldet… Weder Bestätigung noch sonst was… Ich bin jetzt mal gespannt, was auch mich zukommt… Vor allem- was musst ich denn machen, um eine Bestätigung zu erhalten?!?( jetzt sind die drei Monate Kündigungsfrist nämlich auch wieder rum….).
27. October 2006 um 15:45 Uhr
Hallo zusammen,
seit gestern bin ich sehr wahrscheinlich auch in diese missliche Lage geraten.
Gleiches Schema mit Partnervertrag und plötzlicher Umstellung beider Verträge.
Habe heute an E-Plus/BASE geschrieben. Der obige Text läßt mich mich ja nichts gutes erwarten.
Würde mich über die Hilfe von Xonio sehr freuen.
VORSICHT beim WECHSEL nach BASE!!!!!!
27. October 2006 um 22:55 Uhr
Hallo,
ich bin auch seit gestern ein E-Plus – Base geschädigter.
Ich wurde um kurz vor 10 Uhr angerufen, ob ich nicht meinen E-Plus- Vertrag zu Base wechseln wollte. Ich haben sofort abgelehnt.
Am nächesten Morgen erhielt ich einen E- Mail, die mich schon einmal darüber informierte, dass ich nicht mehr E-Plus Kunde sei.
Die 1000 ging nicht mehr, nur noch die 1140. Nun gut, ich habe dort angerufen und die nette Dame bestätigte mir, dass ich gestern telefonisch einen BASE- Vertrag abgeschlossen habe.
Was soll ich mit diesem Tarif. Mein alter E-Plus Tarif kostet mich zur Zeit immer so um die 14-18EUR im Monat, incl. Grundgebühr.
Ich habe gleich per Fax einen bitterbösen Brief geschrieben und dieses auch noch gemailt.
Jetzt, wo ich das hier alles so lese, werde ich morgen gleich als erstes dieses Brief noch mal per Einschreiben / Rückschein an E-Plus (BASE) senden.
Sollte das alles nicht klappen und die mich nicht wieder auf meinen alten Tarif zurückstellen, dann werde ich demnächste kein E-Plus- Kunde mehr sein. Oder sollte ich eine Klage anstreben? Schadensersatz wegen ungerechtfertigter Bereicherung? Oder Strafanzeige wegen Betruges?
Zumindest ist kein Vertrag mit E-Plus zustande gekommen. Es liegen keine zwei gleiche Willenserklärungen vor. Bei mir lag nicht einmal der Erklärungswille vor, ergo habe ich keine rechtswirksame Erklärung abgegeben.
Gruß Alexander
3. November 2006 um 19:35 Uhr
Hallo
BASE kommt wohl nur zu denen, die es nicht bestellt haben
Denn ich wäre gern BASE-Kunde geworden….Tja aber trotz das ich keine negative Schufa-Auskunft habe, oder dergl. bekomme ich keinen Vertrag. Mit der Begründung, von einer netten:-) Telefon Dame: Es haben wohl schon zu víele einen BASE-Vertrag, daher können dann nicht einfach so Verträge gemacht werden, es wird dann ein Auswahl – Verfahren gemacht…Oder noch besser ist, ich soll doch einen Vertrag über einen Freund oder Bekannten machen…:-) ich lach mich echt Tod…was ist das bloß für ein Verein…
Den einen werden die Verträge mit wiederwillen angedreht, und die, die einen haben möchten kriegen keinen…obwohl ich wirklich keine negativen Einträge habe…Da frag ich mich nur warum machen die dann noch Werbung, wenn man eh kein Kunde werden kann??? SORRY BASE aber das macht echt kein gutes Bild
LG Marlene
25. November 2006 um 10:56 Uhr
@marlene:
ich habe auch vor ca 6 wochen einen vertrag bei base gemacht. mein mann wollte dies auch.
bei mir ging es durch, bei meinem mann kam nen brief mit:
“die interne prüfung hat jedoch ergeben, das kein vertragsverhältnis zustande kommt”
eine telefonnummer bzw direkten ansprechpartner bekommt man bei base nicht ans telefon, auch sonst kann einem keiner auskunft geben warum nicht.
habe die schufa angefordert, wo meiner meinung nach nichts negatives drin steht……
ich blick da nicht durch. wir wollte zusammen nen vertrag, damit es für uns billiger wird (weil wir uns gegenseitig oft anrufen)….und nun das….hätt ich das eher gewusst, hätt ich den vertrag nie abgeschlossen.
gruss
siri
1. December 2006 um 17:16 Uhr
Hallo zusammen,
nach etlichen Briefen bin ich jetzt wieder E-Plus-Kunde, jedenfalls bis Februar. Die Kündigung habe ich nämlich am gleichen Tag noch verfasst. Bei E-Plus möchte ich also nie wieder Kunde sein.
Ich habe jetzt nur noch ein Problem: Ich bekomme noch fleissig Base-Rechnungen mit 25 Euro plus sonstige Einheiten. Die verstehen einfach nicht, dass keine Vertragsgrundlage besteht.
Und das beste: Rufe ich die 1000 an, sagt man mir sie können auf meine Daten nicht zugreifen. Auf der 1140 kann ich erst gar nicht anrufen, weil ich wieder auf die 1000 verwiesen werden. Es hat also keiner Zugriff auf meine Daten. Suuuper.
Es ist auch traurig, dass nicht ein einziges mal das Wort “Entschuldigung” gefallen ist.
Kann ich eigentlich Schadensersatz für geschundene Nerven einklagen??
Freundliche Grüße
A. Magdanz
16. December 2006 um 14:04 Uhr
hallo zusammen,
habe auch ein problem mit eplus
würde gerne zu base wechseln
mein laufender vertrag geht noch bis juli 2008 habe eine umts flat, jetzt bietet base eine mit der kombination der telefon-flat für das gleiche geld.
weiß jemand ob und wenn wie ich wechseln kann?
1. January 2007 um 20:52 Uhr
Hallo zusammen,
kann den Fall von Carola E. nur zustimmen. Mir ist es ziemlich ähnlich gegangen. Bin von EPLUS zu BASE gewechselt worden OHNE diesem zugestimmt zu haben. Folge: Mir entstanden pro Monat 40-50 Euro an Mehrkosten. Nach einem Einspruch (mit mehreren Brief an lästigem Schriftverkehr) wurde ich dann in meinen EPLUS zurückgestuft. Jetzt laufe ich seit mehreren Wochen einer Erstattung der Mehrkosten nach. EPLUS sieht sich allerdings nur in der Lage dies über mehrere Monate, so zusagen in Raten, zu begleichen. Der Kunde soll also den Fehler von EPLUS “vorfinanzieren”. Nachdem mir EPLUS zunächst auch die Erstattung der 50 Euro für die angefallenen Anrufe zur der kostenpflichtigen EPLUS Service-Hotline zugesagt hatte, sieht sich EPLUS mittlerweile nicht mehr dazu in der Lage. Als Folge werde ich den Vertrag jetzt kündigen müssen! Echt unglaublich, was da bei EPLUS abgeht. Fehler können sicher immer und überall passieren. Nachdem was ich allerdings hier gelesen habe, scheint dies bei mir ja wohl kein Einzelfall zu sein! EPLUS sollte das Kundenbindungsprogramm in Zukunft “Kunden werben Feinde” nennen. Meinen Freunden kann ich EPLUS mit Sicherheit nicht empfehlen!
18. July 2007 um 01:00 Uhr
Hallo zusammen,
das was ich hier zu lesen bekomme ist natürlich unschön.Trotzdem würde ich nicht alle über einen Kamm scheren.Negative Erfahrungen (und sehr böse Erfahrungen) macht man heutzutage fast überall.Da ich in der Branche arbeite,weiß ich wie das mit persönlichen Angeboten läuft.Wichtig generell habe ich ein Widerrufsrecht von 14Tagen bei telefonischen Angeboten.Egal ob Vertragsverlängerung oder Tarifwechsel.Es ist generell so das man telefonische Angebote nie schriftlich erhält,warum?Weil Angebote unverbindlich sind und nur für den Kunden gedacht sind.Ich empfehle mir zur Sicherheit den Zeitpunkt.Namen,Sitz ect.geben zu lassen.
Und wenn ich garkeine Anrufe möchte,dass lasse ich das bei meinem Anbieter sperren.
Aus Erkenntnis komme ich nach Lesen der Nachrichten zu einem Ergebnis:Billig ist nicht gleich gut,
Danke.
Gruß
15. April 2008 um 12:22 Uhr
Hallo zusammen,
bisher war ich ein zufriedener Eplus-kunde, aber die letzten 2 Wochen bestätigen eindeutig die hier beschriebenen Erlebnisse.
Vor gut 2 Wochen wollte ich meinen T&M Vertrag in einen Base-Vertrag umändern. Deswegen bin ich extra in einen Eplus-Shop gegangen, um telefonischen “Missverständnissen” aus dem Weg zu gehen.
Dort teilte man mir jedoch mit, ein Wechsel sei nicht möglich (der T&M Vertrag läuft noch 6 Monate) aber ich könnte doch einen neuen Vertrag abschliessen und mein alter T&M 200 würde in den günstigsten T&M 50 geändert werden, der ja sofort fristgerecht gekündigt werden kann. Sehr dumm, ich habe dem zugestimmt und damit fing das Unheil an.
2 Tage später erhielt ich einen Brief von eplus, in dem bedauert wurde, dass ich meinen Vertrag gekündigt habe und man würde mir gerne das Angebot machen, sofort und kostenfrei zu base zu wechseln (mit Rufnummernübernahme)…
Eine telefonische Nachfrage bestätigte mir, dass ich dies natürlich auch jederzeit in jedem Eplus-Shop machen könnte.
Ein sofortiger neuerlicher Besuch der betreffenden Filiale mit dem Brief in den Händen brachte aber nur den Kommentar eines dortigen Mitarbeiters: “Es tut uns leid, aber abgeschlossene Verträge können nur bei der Zentrale in Potsdam gekündigt werden”. Da war mir leider der Unterschied zwischen Vertrag kündigen und Vertrag stornieren noch nicht bewusst…
Ein Anruf bei der kostenpflichtigen Hotline brachte die information, man würde meine Anfrage weiterleiten und in den nächsten Tagen würde sich jemand telefonisch bei mir melden.
1 Tag vor Ende der zweiwöchigen Stornierungsfrist hatte ich immer noch keine Rückmeldung erhalten, weswegen ich nochmals die Hotline anrief. Dort teilte man mir mit, dass ich per Post benachrichtigt worden sei, dass eine Vertragsstornierung durch die Zentrale (!) nicht erfolgen könne und ich nochmals die betreffende Filiale aufsuchen müsse.
Seitdem (4 Werktage) befindet sich niemand mit einer entsprechenden Stellung/Befähigung oder sonstigem in besagter Filiale, der eine Entscheidung darüber treffen kann, ob der Vertrag storniert werden kann oder nicht. Die Frist zur Stornierung ist mittlerweile abgelaufen, ich habe zwar schriftliche Nachweise, dass ich innerhalb der Frist das Geschäft aufgesucht habe, aber nachdem ich die Kommentare hier gelesen habe, glaube ich nicht, dass sich ein positiver Ausgang der Geschichte für mich ergibt.
Ich hätte dazu einige Fragen:
Kann ich mich an eine übergeordnete Stelle der Eplus-Shops wenden? Gibt es so etwas?
Welche anderen Möglichkeiten hat man in solch einem Fall? Ich denke, dass zumindest eine mutwillige falsche Beratung mit einem nicht gewollten Vertragsabschluss erfolgt ist…
In diesen Fällen bin ich leider ziemlich unwissend und würde mich über jegliche Antworten freuen.
Vielen Dank und viele Grüße
29. September 2008 um 19:37 Uhr
Ich bin jetzt erst auf diesen Artikel gestoßen, muss allerdings (leider!) sagen, dass die Akutalität weiterhin vorhanden ist. Denn auch ich habe einen Fall im Bekanntenkreis, wo etwas ähnliches vorgefallen ist. Und das bei einem Handyvertrag trotz Schufa , was ja eigentlich nicht möglich sein sollte. (Ich wurde aber eines Besseren belehrt, u.a. bei der-banker.de/handy und dann auch noch bei einem lehrreichen Zusatzartikel beim Spiegel).
Es ist unglaublich, was für Machenschaften vor sich gehen, und dann, wenn man angibt, Schufaprobleme zu haben,lassen sie nichtmal dann locker-obwohl es ja nicht möglich ist, einen Vertrag zu haben bei denen.
30. October 2008 um 21:05 Uhr
Es ist unglaublich, was ich hier gelesen habe.
Ich dachte, es wären nur Einzelfälle, aber wie ich durch meine Recherche im Netz (auch bei einschlägigen Zeitschriften! Und speziellen Websites, wie der-banker.de/handy gelesen habe) feststellen konnte, betrifft es sicher Hunderte! Ich frage mich, ob man da nicht etwas machen kann.
Absurd ist ja wohl auch noch die Tatsache, dass sie nicht einmal locker lassen, wenn es um ein Handy ohne Schufa geht!!
10. November 2008 um 15:07 Uhr
nein, kein einzelfall, base ist unglaublich. ich habe auch gerade mit der vertragsverlängerung telefoniert. ich habe klagestellt, dass ich zu eplus wechseln will und da die dame den wechsel nicht zum ende der woche eintragen konnte, hat sie mir einen rückruf angeboten. als ich nochmal auf meine kundenseite bei base gegangen bin, musste ich feststellen, dass mein vertrag einfach verlängert worden ist. ich hatte, um die konditionen herauszufinden schon mehrfach mit der abteilung telefoniert und es war auffällig, dass die informationen einander widersprachen. nun habe ich an base gschrieben, dass ich die offensichtlich stattfindende vertragsverlängerung niemals eingeleitet habe und ihr vorsichtshalber auch widerspreche. was kann ich noch tun? bin hilflos. und wütend.
fazit: niemals base!!!!!!!!!!
1. December 2008 um 01:18 Uhr
Nix Einzelfall. Im August 2008 habe ich bei Base einen Partnervertrag abgeschlossen, weil telefon.de den noch zu alten Konditionen anbot. Da hieß es, dass Gespräche vom Partnertelefon ins deutsche Festnetz kostenlos seien. Jetzt bekomme ich (nach Wechsel der Rufnummer zu einer Wunschrufnummer) eine Rechnung, die Gespräche vom Partnertelefon ins Festnetz mit 29 Cent berechnet. Unverschämt. Hat noch jemand die Konditionen ausgedruckt, die für Partnerverträge bis 30.9.08 galten? Ich habe bereits an BASE geschrieben, aber was tun, wenn die mir sagen, dass der Rufnummerwechsel einen neuen Vertrag zur Folge hat? Ich bin ratlos. Ansonsten bin ich mit BASE sehr zufrieden gewesen bislang.
13. December 2008 um 12:12 Uhr
Hallo Moggele,
wir haben auch im August den Partnertarif abgeschlossen. Diese Partnerkarte wurde abgeschlossen, weil ich im September mein Studium in einer anderen Stadt aufgenommen habe und ich auch unter der Woche mit meinen Lieben zu Hause telefonieren wollte.
Auch bei uns sollte Festnetz umsonst sein.
Ende Oktober bekommen wir dann die erste Rechnung: knapp 300€
Wir also bei Base angerufen und die sagen, dass Festnetz 25cent die Minute kostet.
Wir haben die Konditionen leider nicht ausgedruckt, weil wir der Auffassung waren, dass wir die schon noch mit der Karte zugeschickt bekommen. Was aber leider nicht der Fall war.
Jetzt haben wir natürlich ein riesiges Problem mit der Beweisführung.
Hast du die Konditionen vielleicht ausgedruckt und könntest uns helfen??!
Das wäre super.
14. December 2008 um 22:17 Uhr
Hallo in die Runde,
nach meiner Kenntnis enthält der Partnertarif zu Base KEINE Flatrate ins Festnetz. Dafür hättest Du einen weiteren BASE 2 oder 5 abschließen müssen.
Die BASE Partnerkarte kostet 10 EUR/Monat, bietet ne E-Plus Flat und (wenn ich mich recht erinnere) 30 Minuten in andere Netze. Keine Festnetzflat, alle weiteren Gespraeche 25 Cent.
Leider habe ich unter http://www.base.de/base/meta/agb.jsf nichts dazu gefunden.
Nach der ersten Rechnung einen freundlichen Brief (Einschreiben) an e-plus schreiben und um Aufklärung bitten. Dem freundlichen Verkäufer im Laden NICHTS glauben, was er nicht SCHRIFTLICH zum Nachlesen nach Hause mitgibt und was die Unterschrift/Aktenzeichen von E-Plus trägt.
Traurig ist das schon.
Siehe http://www.base.de
11. April 2009 um 10:52 Uhr
Hallo zusammen,
ich hatte meine Base Handyflat und Internetflat gekündigt. Einen Monat bevor der Vertrag endete (16.02.2009 Vertragsende) habe ich dann einen Anruf von der “netten Base Tante” erhalten. Das Angebot war statt 45 € im Monat nur 29 € für beide Verträge, plus 6 € Gutschrift im Monat, weil ich auf ein Handy verzichtet habe.
Darauf hin habe ich per Telefon den Vertrag verlängert und gleichzeitig um eine schriftliche Bestätigung der 29 € gebeten.
Nach mehrer (kostenpflichtigen) Anrufen habe ich dann erfahren, dass die Internetflat 25€ kosten würde genau wie vorher und (dafür würde ich die Gutschrift von 6€ bekommen) und ich bei der Handyflat die Base_WEB_Edition_OKT2008 hätte. Was auch immer dass heißt.
Am 06.03.2009 kam auch die schriftliche Bestätigung mit der Widerrufsbelehrung.
2 Tage vorher hatte ich schon den Widerruf per Einschreiben an Base/E-Plus geschickt und gleichzeitig die Einzugsermächtigung für mein Konto entzogen. Die Widerrufsfrist beginnt frühestens mit dem Eingang bei dem Verbraucher.
Ich habe im Dezember 2008 die letzte Rechnung erhalten. Seit dem nichts mehr. Auch nicht Online bei Base.
Die Entzug der Einzugsermächtigung hat Base auch nicht interresiert. 2 Minuten in der Bank und dass Problem war gelösst
Um die Vertragsverlängerung kümmert sich jetzt ein Anwalt.
Hände weg von Base mit Ihren mündlichen Zusagen.
Ich habe das Gefühl, es handelt sich hier um eigenständige Callcenter die nach Abschlüssen bezahlt werden und deshalb alles versprechen.
Als ich ein Problem mit der Internetflat hatte dauerte es ca. 2 Wochen bis ich eine neue Sim Karte bekommen habe. Die “Auftragsbestätigung”/Widerrufsbelehrung habe ich nach 1 1/2 Monaten bekommen Der Brief wegen der Rücklastschrift war nach 2-3 Tagen im Briefkasten. Wenn’s ums Geld geht, dann geht alles etwas schneller.
Also, aufgepasst!!!!
28. November 2009 um 18:58 Uhr
Liebel Leute,
kurz um: Ich bin ebenfalls ein “Base-Geschädigter.” Möchtte diese Geschichte hier gar nicht groß erzählen, sondern suche Leute, die sich mit mir zusammenschließen und eine Kampagne gegen E-Plus bzw. Base führen. Bin gerne jederzeit für eunen Erfahrungsaustausch bereit. Meine Emailadresse ist: willpower@freenet.de
Vielen Dank für Euer Interesse und Eure Unterstützung.
Stefan
19. February 2010 um 11:54 Uhr
Base lügt am Telefon. Auch bei mehrmaligem Nachfragen. Ich bin sowas von enttäuscht und werde mein Leben lang Mundpropaganda machen. Übrigens: meine durchschnittliche Handyrechnung lag jahrelang (!) bei 141,- Euro! (Viel Ausland).
Gruß
Christoph