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Erste Eindrücke mit dem Storm (Update)

18. November 2008 Kategorien: Hennings Handy-Welt

Sie warten auf meine Eindrücke mit dem Blackberry Storm.

Nun ich habe zwei Abende damit verbracht, herauszufinden, warum die Blackberry Desktop Mananger Software nicht mein Adressbuch von Outlook 2002 synchronisieren mag. Immer wieder Fehler 0×80040fb3.

Wirft man Google an, so kann man mühselig herausfinden, daß der Fehler auftritt, wenn Datensätze im MS Outlook unvollständig sind, etwa ein Eintrag mit Vornamen aber ohne Familiennamen. Im Blackberry Desktop-Manager findet sich unter Sychronisierung eine Funktion “Prokoll der Synchronisierung”, die wertvolle Hinweise gibt. Nach detektivischer Kleinarbeit habe ich dann einen Adress-Eintrag rausgeworfen, von dem ich im Moment noch nicht weiß, was an dem eigentlich “kaputt” gewesen sein soll. Nun ist das nicht unbedingt ein Blackberry Storm-Problem, sondern kann auch bei anderen RIM-Modellen auftreten, die zwischen PC und Gerät via USB-Kabel synchronisiert werden.

Der Storm hat jetzt eine Micro-USB Buchse, bislang hatten wir uns gerade an Mini-USB gewöhnt.

Blackberry Storm

Dafür beeindruckt der Storm mit einem ein großen brillianten Display mit Druckpunkt. Sie berühren den Schirm, das Icon oder der Menüpunkt “leuchtet” aber los gehts erst, wenn Sie spürbar gedrückt haben (Sie spüren den Klick) dann wird die angeleuchtete Funktion aktiv.

Beim Telefonieren hat man mit der “Zifferntastatur” ein echtes Tastenfeeling und tippt die Nummern ruckzuck ein.

Je nachdem, ob man den Blackberry hochkant oder quer hält ändert sich die Text-Eingabetastatur. Hochkant kann man die vom “Pearl” bekannte Kombitastatur verwenden, solange man in klarer eindeutiger deutscher Sprache agiert, mag das angehen, sonst wirds zur Tortur. Dann entweder auf die “ABC, DEF” vom SMSen gewohnte Eingabe-Methode umstellen oder drehen, bis eine QWERTZ-”Tastatur” erscheint und versuchen die richtigen Buchstaben treffen. Man muß sich angewöhnen leicht “daneben” zu tippen, ähnlich nervig wie beim iPhone.

Wer sich im Liegen mit dem Storm beschäftigt, bekommt ein Problem, weil die “automatische Kipp-Umschaltung” viel zu empfindlich reagiert und bislang nicht abschaltbar oder “feststelbar” ist.

Ich habe mich eine Weile mit dem Storm beschäftigt, das ist ein echter Blackberry … aber mit Touchscreen, und: Es ist kein iPhone-Ersatz! Die geniale “Multi-Touch”-Funktion des iPhone (zwei Finger aufsetzen und auseinanderziehen oder zusammenschieben) hat der Blackberry nicht! (Darf er wohl nicht, weil Apple darauf ein Patent zu haben scheint.)

Positiv: Der Storm hat KEINEN Simlock und nur ein schwaches Branding, das sich von einem geübten Nutzer ohne Verstoß gegen Garantie oder schwerwiegende Eingriffe entfernen läßt. Einfach das Hintergrundbild ändern und das Vodafone-Live Icon “ausblenden”. Verblüffenderweise lief das Gerät mit einer für Blackberry freigeschalteten T-Mobile SIM auf Anhieb (und die Vodafone SIM-Karte in einem für T-Mobile gelieferten Gerät auch.)

Eine SIM-Karte ohne Blackberry Option macht keinen Sinn, da dann wesentliche Funktionen nicht mehr nutzbar sind, zum Glück bieten alle Netzbetreiber eine Blackberry Option an, jedoch nicht deren Discount-Töchter. Vielleicht kommt das noch zu einem späteren Zeitpunkt?

Im Moment hat Vodafone durchaus Chancen, daß zu Ihnen jetzt auch Leute in ihre Läden kommen, die noch gar nicht Kunde sind und erst einmal den Storm “so” kaufen. Wenn Sie dann dort gut behandelt und gut beraten werden, könnten sie später einmal… Vodafone führt gerade ein neues Shop-Konzept ein. Man darf gespannt sein.

Falls Sie einen Blackberry haben wollen, aber mit dem Touchscreen des Storm nicht klarkommen, schauen sie Sich den Bold an. Funktechnisch ist das in etwa das “gleiche” (mit HSDPA) aber mit klassischer Drück-Drauf-Tastatur. Jedoch mehren sich Berichte über eine “hakelige” Rollkugel.

Mein persönlicher Favorit ist derzeit der Blackberry 8310 “Curve”, den es in einer schwarzen Version auch bei Vodafone gibt oder die noch edlere Version 8800.

Mike Lazaridis, der Chef von Research in Motion, welche die Blackberrys in Nordamerika und Europa produziert, ist sich sicher, daß die Smartphones früher oder später die “Feature”-Phones ablösen werden. Damit könnte er Recht haben.

2 Reaktionen zu “Erste Eindrücke mit dem Storm (Update)”

  1. Siegfried Says:

    Hallo Henning und vielen Dank für dein Preview.
    Ich überlege mir stark, das Blackberry Strom bei Vodafone mit dem Vodafone “InternetMessaging L” Vertrag zu kaufen. Aber würde ich neben dem Surfen via Handy auch gerne gelegentlich mein Notebook anschließen um über das Handy das WWW besuchen zu können. Zum Bolt gibt es Anleitungen um dieses als Modem nutzen zu können - nun schreibst du “Positiv: Der Storm hat KEINEN Simlock und nur ein schwaches Branding, das sich von einem geübten Nutzer ohne Verstoß gegen Garantie oder schwerwiegende Eingriffe entfernen läßt. Einfach das Hintergrundbild ändern und das Vodafone-Live Icon ausblenden.” - wird man das Storm auch irgendwie als Modem nutzen können?

    Viele Grüße,
    Siegfried

  2. Martin Says:

    Hallo, habe es auch mit einer T-mobilekarte versucht, sagt aber dass das servicebuch zur browserkonfiguration fehlt. Könnt ihr mir helfen? Könnt ihr mir auch verraten wie ihr den vodafone hintergrund ausgeblendet habt und das live icon entfernt? Danke und Grüße, Martin

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