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G1-Software im Test: Gmote – Handy-Zugriff auf den PC

23. Dezember 2008 Kategorien: Google Android
Gmote

Gmote

Klingt verlockend: Mit Gmote für Android soll das T-Mobile G1 oder jedes andere Android-Handy Zugriff auf Rechner oder Notebook erhalten, dort auf beliebige Dateien zugreifen und diese mobil nutzen können. Ob´s funktioniert, habe ich mit unserem Dev Phone 1 ausprobiert.

1. Installation
Gmote lässt sich auf dem Google-Handy schnell installieren, der Android Market macht´s möglich. Doch der Anmeldevorgang lässt sich erst abschließen, wenn auch der Desktop Client von Gmote auf dem Rechner installiert ist. Bei mir lief die Software erst, nachdem auch noch das Java-Update 1.6 aufgespielt war. Dann klappte der Anmeldevorgang und Gmote ließ sich auf dem G1 aktivieren.

2. Praxis-Test

Gmote sorgt für Verbindung über WLAN. Das klappte im Test problemlos – wenn das G1 per WLAN online war. Der Desktop-Client ermöglicht es, bestimmte Bereiche der Festplatte für den Zugriff freizuschalten – Musik, Videos oder pdf-Dokumente. Dazu muss der Nutzer auf dem Handy “Browse” anwählen und sich dann durchs Dateimenü wühlen. Gefundene Musikdateien spielte das Google-Handy problemlos und flüssig ab, nach einer kurzen Ladezeit. Videos im .avi-Format wurden dagegen nicht wiedergegeben, hier fehlt dem G1 noch der geeignete Player. Während die Musik läuft, wird im Hintergrund das Album-Cover angezeigt, am Sound lässt sich nichts verändern.

So weit, so gut. Richtig Sinn machen würde Gmote aber erst, wenn ich auch unterwegs übers Mobilfunknetz erauf meinen Rechner zugreifen könnte. Und das geht laut Gmote nur, indem ein “Port Forwarding” durchgeführt wird. Diese Portweiterleitung ermöglicht es laut Wikipedia, “eine über Netzwerk eingehende Verbindung auf einen bestimmten Port zu einem anderen Computer innerhalb eines Netzes weiterzuleiten”. Wer kein Netzwerk-Spezialist ist, sollte von dieser Prozedur meines Erachtens allerdings die Finger lassen.

Fazit
Mangels technischer Kenntnisse musste ich den Test abbrechen. Sinn einer ausgereiften Software kann es ja wohl nicht sein, den Nutzer mit schwierigen Einstellungs-Marathons zu überfordern. Per WLAN bringt Gmote allerdings auch in der Android-Version viel Spaß, vor allem Musik-Fans. Ich warte aber lieber, bis es einen Dienst wie Vodafones “Mein PC” auch für Google-Handys gibt. (uba)

Generelle Infos zum Android Market

Der Zugang zum Android Market ist auf dem T-Mobile G1 vorinstalliert. Einfach auf das Icon klicken, dann landet Ihr im Download-Bereich. Dort einfach wählen zwischen “Applications” (Anwendungen), “Games” (Spiele) oder direkt in die Suche gehen, wenn Ihr schon wisst, wie die Software Eurer Wahl heißt. Software auswählen und auf “Install” drücken. In der Aktionsleiste des G1 erscheint daraufhin das Download-Symbol, das sich in ein Häkchen verwandelt, wenn der Download abgeschlossen ist.

Das Programm startet Ihr, indem Ihr die Aktionsleiste herunterzieht und auf die entsprechende Mitteilung klickt. Ihr findet das Programm-Icon außerdem im Hauptmenü (dort sind die Programme alphabetisch sortiert) – oder Ihr erstellt eine Verknüpfung direkt auf dem Touchscreen.

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2 Reaktionen zu “G1-Software im Test: Gmote – Handy-Zugriff auf den PC”

  1. hnb Says:

    Nette Mädchen auf dem Handy Bildschirm ;)

  2. Dr.zoidberg Says:

    also ich finde die software echt super…habe einen großen 24 zoll display und nutze mein rechner zum filme schauen. Nun kann ich mit der software die filme direkt vom handy aus starten, noch besser allerdings man kann den Display vom G1 als Mauspad nutzen und zwar sehr gut…von mir gibt es 5 sterne…wenn noch ein player für avi files kommt…aller erste sahne. Mpeg gehen auch schon…

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