RSS|Last.fm auf dem Handy, eine Internetverbindung per WLAN oder UMTS und eine Flatrate – mehr braucht der Musikfreund eigentlich nicht, um auch unterwegs schrankenlosen Sound genießen zu können. Die Musik-Community Last.fm hat sich längst auch auf dem iPhone und auf Series-60-Handys etabliert, entsprechende Software ist verfügbar. Die derzeit verfügbaren Last.fm-Programme fürs T-Mobile G1 habe ich heute einem Test unterzogen.
1. aLastFM Player
Eine spartanische Oberfläche erwartet den G1-Nutzer beim aLastFM Player, einem nicht von Last.fm lizensierten Programm aus dem Android Market. Nach der Installation auf dem Google-Handy und dem Log-In mit dem Last.fm-Usernamen erscheinen bekannte Symbole: Die Player-Taste, die Stop-Taste, die “Ein-Stück-weiter”-Taste, die “Ich-liebe-diesen-Song”-Taste und ihr Gegenstück, die “Dieses-Lied-nie-wieder-spielen”-Taste. Ein Briefumschlag weist außerdem darauf hin, dass Titel per Mail an Freunde verschickt werden können.
Und wie starte ich jetzt Last.fm auf dem T-Mobile G1? Dazu tippe ich auf das “Tune”-Symbol oben rechts im Display. Dann habe ich folgende Möglichkeiten, mein Online-Radio auf dem Google-Handy zu starten:
- Artist: Einfach einen Künstler oder eine Band eingeben, dann geht´s los. Erfreulich: Der aLastFM Player merkt sich, welche Namen bereits eingegeben wurden und zeigt sie in einer Liste an.
- Tag: Auch das kennen wir vom PC – hier einen Tag wie “Funk”, “Metal” oder “70s” eingeben.
- My Recommendations: Meine Empfehlungen.
- My Radio Station: Mein persönlicher Radio-Sender.
- My Neighbour Radio: Sender von Last.fm-Hörern mit ähnlichem Musikgeschmack.
- Friends Radio: Die Sender meiner Last.fm-Freunde.
- My Playlist: Die von mir bei Last.fm angelegte Playlist. Ich habe allerdings keine, daher funktioniert diese Auswahl auf dem G1 natürlich nicht.
Tja, das war´s dann auch schon mit dem aLastFM Player. Die Grundfunktionen werden geboten, mehr nicht. Aber es gibt momentan keine Alternative, und das Programm arbeitete zuverlässig auf meinem Dev Phone 1. Alle gespielten Titel werden natürlich auch gescrobbelt, also in meine Last.fm-Sammlung aufgenommen. Fazit: 4 von 5 Sternen, so lange nichts Besseres nachkommt.
2. Scrobble Droid
Die Software Scrobble Droid aus dem Android Market läuft auf dem T-Mobile G1 im Hintergrund. Der Nutzer trägt die Zugangsdaten zu Last.fm ein, dann scrobbelt der Droid die Songs, die mit dem G1-Musikplayer abgespielt werden, schiebt also die Titelinfos rüber zu Last.fm. Mehr müssen Nutzer des Google-Handys nicht über Scrobble Droid wissen, denn die Software ist kein Player. Fazit: 2 von 5 Sternen mangels Vielseitigkeit.
Fazit: aLastFM Player ist Last.fm auf dem G1, ist also im weitesten Sinne ein Online-Radio. Scrobble Droid schickt Infos zu Euren Titeln an Last.fm, Ihr könnt also Eure Lieblings-Hits jederzeit hören und scrobbeln. Last.fm-Fans und G1-Besitzer brauchen also momentan beide Android-Programme. (uba)
Generelle Infos zum Android Market
Der Zugang zum Android Market ist auf dem T-Mobile G1 vorinstalliert. Einfach auf das Icon klicken, dann landet Ihr im Download-Bereich. Dort wählen zwischen “Applications” (Anwendungen) und “Games” (Spiele) oder direkt in die Suche gehen, wenn Ihr schon wisst, wie die Software Eurer Wahl heißt. Software auswählen und auf “Install” drücken. In der Aktionsleiste des G1 erscheint daraufhin das Download-Symbol, das sich in ein Häkchen verwandelt, wenn der Download abgeschlossen ist.
Das Programm startet Ihr, indem Ihr die Aktionsleiste herunterzieht und auf die entsprechende Mitteilung klickt. Ihr findet das Programm-Icon außerdem im Hauptmenü (dort sind die Programme alphabetisch sortiert) – oder Ihr erstellt eine Verknüpfung direkt auf dem Touchscreen.
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Tags: Android, G1, google-handy, last.fm, Musik, scrobbeln, Software, Test
12. January 2009 um 08:34 Uhr
[...] Für last.fm-Fans gibt es den aLastfm Player, für die anderen TuneWiki. Das Angebot an Musik-Software fürs T-Mobile G1 ist schon jetzt [...]
24. January 2009 um 09:40 Uhr
[...] betrachtet wird. Wo also steckt die Android App? Ich bleibe dran und verweise bis dahin auf diese Alternative (uba). [...]