Der neue Präsident des Branchenverbandes BITKOM heißt Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer und nicht - wie ursprünglich geplant - Dr. h.c. Rudolf Gröger.
Neben Prof. Scheer wurden René Obermann (Deutsche Telekom) neben Heinz Paul Bonn und Prof. Jörg Menno Harms zu neuen Vizepräsidenten gewählt.
Prof. August-Wilhelm Scheer ist Gründer und Vorsitzender des Aufsichtsrats der IDS Scheer AG, einem Software- und Beratungsunternehmen und jetzt auch der neue Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM). Seine Wahl erfolgte einstimmig.
„Die Hightech-Branche steht vor wichtigen Aufgaben: Die Bekämpfung des Fachkräftemangels, neue Gesetzesvorhaben im Telekommunikations- und Medienrecht sowie die Förderung des Technologiestandorts Deutschland stehen ganz oben auf unserer Agenda“, so Scheer.
Scheer war von 1975 bis 2005 Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität des Saarlandes, er ist unter anderem Mitglied des Rats für Innovation und Wachstum, den Bundeskanzlerin Angela Merkel eingerichtet hat.
Dr. Rudolf Gröger (scheidender Chef von o2-Germany), der zunächst als Präsidentschaftskandidat vorgeschlagen war, hatte sich "vor dem Hintergrund anstehender beruflicher Veränderungen entschlossen, von einer Kandidatur für das Amt des BITKOM-Präsidenten Abstand zu nehmen." Gröger, bleibt Mitglied im 15-köpfigen BITKOM-Präsidium.
Wer ist noch dabei? Rudi Lamprecht (Siemens), Prof. Claus E. Heinrich (SAP), Achim Berg (ex Telekom, jetzt Microsoft Deutschland), Ulrich Dietz (GFT), Manfred Gerdes (Sony), Dr. Rudolf Gröger, (o2), Martin Jetter (IBM) Harald Stöber (Arcor), Karl-Heinz Streibich (Software AG), Dr. Ewald Walgenbach (Bertelsmann)
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. vertritt mehr als 1.000 Unternehmen, davon 850 Direktmitglieder mit etwa 120 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Gerätehersteller, Anbieter von Software, IT-Services, Telekommunikationsdiensten und Content. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.
Interessant ist vor allen Dingen, daß hier private Unternehmen und die Deutsche Telekom in einem Verband zusammenarbeiten.
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Henning Gajek kennt die Mobilfunkbranche wie kein anderer, er ist seit Jahrzehnten der deutsche Handy-Experte schlechthin.
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