Orlando Florida beherbergt das 7. Wireless Enterprise Symposium. Dem Ruf sind 5000 Leute aus 80 Laendern gefolgt.
Abreise morgens 7 Uhr in Frankfurt/Main, Check-In ab 7.45, Einsteigen 9.45. Abflug etwas verspaetet um 10.30h, die Ankunft in Atlanta nur noch 15 Minuten zu spaet um 14 Uhr. 2,5 Stunden bis zum Anschlussflug, aber die Einreise dauert ihre Zeit, die Sicherheit fordert ihren Tribut.
Im Flieger nach Orlando ein Mann auf dem Nebensitz mit einem Blackberry, wie wir ihn vorher noch nie gesehen haben, es handelt sich um den neuen Blackberry Bold. Das ist die eierlegende Wollmilchsau:
UMTS/HSDPA (Dualband 1900/2100 MHz)
GSM/GPRS (Quadband 850/900/1800/1900 MHz)
Wireless LAN ("WiFi"), Bluetooth und so weiter....
Das Display brilliant und gestochen scharf, weniger Icons als bisher und scharf gezeichnet wie die Navigationssymbole im Flugzeug.
Ab Sommer soll die Auslieferung starten und er wird auch im Sommer/Herbst nach Europa kommen, die Verhandlungen um die Lieferdetails sind bereits im vollen Gange.
Amerika ist riesig, das Hotel-Tagungszentrum auch, die Tagung hat den Platz eines Flugzeughangars fuer 2 Boeing 747. Da ist man viel zu Fuss unterwegs. Draussen hat es 85 Grad.... (Fahrenheit) also 30 Grad Celsius.
Alle RIM Mitarbeiter wurden bereits mit dem Blackberry Bold ausgestattet und benutzen in permanent. Das zeigt, dass das Unternehmen seine Produkte ernstnimmt und das Feedback der Mitarbeiter fliesst in die Weiterentwicklung ein.
Erstmal wird der Blackberry Bold auch HTML-e-mails unterstuetzen. Viele Firmen Admins wollen das eigentlich nicht, weil die Gefahr von Trojanern oder Viren gross ist und HTML-emails allzuoft SPAM sind. Aber der Trend der Zeit geht in Richtung HTML.
Der Admin kann die Funktion aber weiterhin abschalten. Wenn Sie keine superschicken Newsletter schreiben muessen, lassen Sie HTML weiterhin ausgeschaltet. Es spart Zeit und Datenkosten, nicht jeder hat eine Flatrate :-)
Am Dienstag Morgen (Ortszeit) die erste Keynote-Session. Mike Lazaridis, einer der RIM/Blackberry Gruender hat vor 10 Jahren die e-mail "revolutioniert", jetzt moechte er die Telefonanlagen (engl. PBX) umkrempeln. Telefongespraeche am Blackberry engegennehmen und weiterverbinden, wie im Buero gewohnt, nur mit dem Unterschied, dass man irgendwo auf der Welt unterwegs ist.
Dabei haben auch die Mobiltelefongesellaften etwas davon. Es wird weiterhin ueber ihr Netz telefoniert. Vor einem Anruf wird aber ueber den Datenkanal entschieden, was mit dem Anruf passieren soll. Ein teures Auslandsgespraech bleibt im Inland und wird ueber die Firmenanlage vermittelt, notfallsper Callback, wenn sich das lohnt. Telefonkonferenzen, Gruppen-Telefonnummern, z.B. beim Kundenservice landet der Anrufer unter einer bestimmten Nummer immer beim Diensthabenden Service-Menschen, nach Dienstschluss bleibt der Mitarbeiter unbehelligt.
Das Hotel ist mit EDGE versorgt... von T-Mobile.
Da gibt es skurile Ergebnisse:
Vodafone Kunden lesen "Vodafone T-Mobile" auf dem Display.
Simyo-Kunden lesen "T-Mobile-Simyo" auf dem Display. Sie sind erreichbar fuer Anrufe (69 Cent/Minute) aber abgehend geht nix - das spart Kosten :-)
Weitere Eindruecke folgen.

Henning Gajek kennt die Mobilfunkbranche wie kein anderer, er ist seit Jahrzehnten der deutsche Handy-Experte schlechthin.
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | > >> | |||||
| 1 | ||||||
| 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 |
| 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 |
| 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 |
| 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 | 29 |
| 30 | ||||||