Verschlanken!

06.06.08
Permalink 21:52:12, Blog: Hennings Handy-Welt, Kategorien: Hennings Handy-Welt, 1191 Wörter   German (DE)

"Verschlanken" sagt mein Freund Gunter (Name geändert) immer, wenn er sich mit mir über Mobilfunk unterhält.

[Mehr:]

Gunter telefoniert mobil... seit den Anfangstagen von D1 und D2, vorher hatte er einen Cityruf-Empfänger. Seit dem Start von E-Plus war er bei den grünen Vögeln gelandet, die waren ihm irgendwie symphatisch. Irgendwann buchte er den Tarif Professional XL und telefonierte sekundengenau ab der ersten Sekunde zu (umgerechnet) 20 Cent/Minute in fremde Netze, monatliche Rechnungen von 200-400 DM (100-200 Euro) waren damals die Regel und er war trotzdem zufrieden.

Solange, bis... BASE kam. Da wurde er sauer. "Warum zahl ich soviel, wenn die das jetzt auf einmal verschenken?" Natürlich wollte er sofort zu BASE wechseln, aber dort wies man ihn schroff ab. "Erst mal ihren E-Plus-Vertrag zum Ende der Laufzeit regulär kündigen, oder... einen neuen zusätzlichen Vertrag abschließen!"

Zähneknirschend tat er das und sehnte das Ende seines Professional Tarifs herbei, seine weitbekannte E-Plus-Nummer portierte er am Ende des E-Plus-Vertrages unter großen Schmerzen auf den neuen vertrag: Ein Wochenende lang "Nummer nicht vergeben" das kann so grausam sein, aber BASE portierte am Samstag und Sonntag nicht.

Laufend brachten E-Plus und BASE neue Angebote, die immer besser wurden. Er als "Altkunde" bekam immer nur zu hören "Nein, Sie müssen erst Ihren Vertrag... oder einen weiteren unterschreiben." Der Frust stieg und stieg.

Als VIAG / heute o2 mit Genion kam, war er dabei. Es gelang ihm, eine MSN-Rufnummer aus seinem ISDN-Anschluß von Telekom zu o2 zu bugsieren, ohne den ISDN-Anschluß zu kündigen - obwohl das offiziell gar nicht gehen soll. Die o2-Homezone funktionierte anfangs nicht so recht, der Hotline mußte erst einmal klar gemacht werden, welche Sender wirklich in seiner Betonplatten-Eigentumswohnung einstrahlten.

Danach ging es, manchmal auch nicht. Die bundesweite Homezone machte ihn glücklich, bundesweit unter einer Nummer kostengünstig erreichbar, manchmal auch nicht.

Eines Tages wurde die Sprachqualität bei o2 immer schlechter, doch die o2-Hotline fand keine Störung, genauer die ausgelagerten Hotliner hatten keine Lust, das an kompetente Menschen weiterzumelden, weil "lohnt doch gar nicht."

In der Zwischenzeit hatte er noch zwei weitere Genion-S-Verträge "ohne Handy" abgeschlossen. Eine Festnetznummer für die Firma, die man nach Feierabend abschalten konnte, praktisch. Eine weitere mobile Festnetznummer für die Liebe, er bewegte sich auf Freiersfüßen, war sich aber noch nicht im Klaren, was da was werden könnte, das sollte man trennen. Umgeleitet wurde auf diverse Loop-Karten, die sich dank Easy-Money gut "auftanken" ließen und auf eine Tchibo-Karte, wegen der schönen Nummer und weil deren Tarife interessant waren.

An Silvester blieben die SMS-Nachrichten im E-Plus Netz stunden bis tagelang stecken, der Frust stieg.

Als T-Mobile nach jahrelangem Warten die In-Alle-Netze Flatrate namens "Max-L" anbot, war sein Entschluß klar.

Nachdem seine Tchibo-Karte nach wenigen Minuten im seinem heißgeliebten Nokia 6310i Handy "verrückt" spielte, hatte er diese gekündigt und von Tchibo das hohe (vorher einbezahlte) Restguthaben zurückgefordert. Das hat sogar geklappt!

Dann wurden alle Genion-Verträge gekündigt. Bei Genion-S ging das relativ flott, der Laufzeitvertrag (mit Handy) war auch schnell vorbei. Die ehemalige Genion-Home Nummer (die einst von der Telekom rausportiert worden war) ist längst wieder unversehrt in seinem Telekom ISDN-Anschluß zurückgekehrt.

Seinen T-Home-Festnetzanschluß erweiterte er um die "D1-Flatrate" (für 14,95 Euro Aufpreis) und den Parallelruf (2,50 Euro) Aufpreis. Wenn jetzt jemand bei ihm auf dem Festnetz anruft, klingelt es wenige Sekunden später parallel auf dem D1-Handy, die Weiterleitung dahin ist in der "D1-Flat" enthalten. Die Bundesweite Homezone ganz legal und ohne Tricks oder Probleme. Das war schon immer sein Traum gewesen.

Sein Base-Vertrag ist gekündigt, im September ist es soweit. Bis dahin schaut er auf das Handy-Display, ob noch Anrufe auf der alten Nummer reinkommen. Die Mailbox hat er schon abschalten lassen.

Schon vor Jahren hatte er es mit etwas Glück geschafft, einen D1-Vertrag mit der gleichen Rufnummer wie seinen E-Plus-Anschluß (nur mit anderer Vorwahl) zu ergattern. Den hatte er dann in einem Xtra-Prepaid-Tarif "geparkt", jetzt wurde er zum Max-L befördert. Der Mann im T-Punkt hatte leuchtende Augen, als er sah, mit welchem Kunden er es zu tun hatte.

Den auslaufenden Base könnte er zu Simyo portieren, würde wohl nichts kosten, außer aktuell 3 Euro für die neue SIM-Karte, aber er will nicht mehr. "Eine Mobilfunk-Nummer reicht mir."

Die Bilanz: Eine Menge "schöner" CallYa Karten gekündigt oder bei Ebay verkauft ("der Aufwand lohnt eigentlich nicht"), 1 Tchibo Prepaid gekündigt und ausbezahlt, diverse Loops leer telefoniert, 3 mal Genion sind schon weg, der Base-Vertrag endet in Kürze.

Geblieben sind ein Telekom Call & Surf Comfort Plus Anschluß mit D1-Flat und Parallelruf und der T-Mobile Max. Billig ist das alles zusammen nicht, aber "stressfrei".

Dabei hat er auch bei der neuen Kombination was zu kritisieren. T-Mobile verkauft ihm für 4,95 Euro extra eine SMs-Flatrate (hat er gebucht), die geht aber nur zu T-Mobile-Anschlüssen. Ihm fehlt noch eine SMS-Flat in alle deutschen Netze (meinetwegen auf 3000 SMS/Monat begrenzt) , die es bei Vodafone D2 schon gibt.

Und der Netzausbau von T-Mobile wäre an vielen Stellen noch dringend verbesserungsfähig, "da müßten noch mehr Sender aufgestellt werden."

Nun mag Gunter ein Extremist sein. Aber er ist seinem Traum von Einfachheit ein deutliches Stück näher gekommen. Eigentlich, so sinniert er, war das Netz von E-Plus gar nicht so schlecht, insbesondere in Punkto Sprachqualität ist E-Plus den Bonnern Mobilfunkern haushoch überlegen. Aber die konstante Weigerung von E-Plus, die Mobilfunkkunden über eine Festnetznummer erreichbar werden zu lassen und vor allen Dingen die mehr als patzige Kundenbetreuung, die Altkunden als die letzten D...ussel abstempelt und nur auf Neukunden aus ist, haben ihn in seiner Entscheidung bestärkt.

Bei o2 hat ihn genervt, daß die Hotline viele Probleme nicht verstehen konnte oder wollte, irgendwann war das Limit überschritten.

Die Vodafone Betreuung war eigentlich gut, aber seit einiger Zeit merkt man auch, daß das Unternehmen seinen Kunden mehr verkaufen will, als die eigentlich wollen.

Mit privaten Festnetzanbietern hat er sich nie befasst. Das wäre ihm viel zu riskant, denn da ist die Telekom meistens doch unsichtbar mit im Boot, kann aber im Störungsfalle nur über den privaten Anbieter "angesprochen" werden. Neulich war sein DSL defekt. Es gelang ihm, einen kompetenten T-Techniker an die Leitung zu bekommen und nach einer Beschwerde war auch klar, daß er ein höheres Service-Level gebucht hatte, er bekam eine Gutschrift und die irrtümlich abgebuchte Service-Pauschale zurück. Auch bei der Telekom ist noch nicht alles so, wie es eigentlich sein sollte.

Von Service-Providern hat er die Nase auch voll, ein kurzer Ausflug zu Debitel Crash hat ihm gereicht. Anfangs hatte er die Karte nur zum "Spielen" bestellt, war aber dann kurz davor, richtig loszutelefonieren, da haben sie schon gekündigt. Das war ihm eine Leere.

Verschlanken! So wenig wie möglich und das von guter Qualität. Gunter mag ein Extremist sein, aber er könnte einen neuen Trend einläuten. Auf diesen Trend ist die Branche aber absolut nicht vorbereitet. Und das könnte sie am Ende teuer zu stehen kommen.

Kommentare, Pingbacks:

Kommentar von: iDet [Besucher]
naja ... das sind so Reisen, die man mitmacht. Ich bin auch fast alle durch nur bei ePlus war ich nur kurz mal mit einem Simyo-Test.

Verschlanken ist wirklich angesagt. Ich glaube der Trend geht zu einem Anbieter. Nur ob es T-Spion sein soll ... dass muss jeder für sich selber entscheiden. Dass Gunter nun so "günstig" bei weg kommt liegt aber daran, dass es andere Anbieter gibt.

Gunter kann aber auch nicht rechnen: für 14,95 ein D1-Flat von isdn-Anschluß ist doch irgendwie quatsch, wenn man einen MAX-L hat.

Die Weiterleitung von einer HOME-Nummer auf die Mobile kostet ein paar Cent. Man kann ja alle Leute zurückrufen ... wenn es länger dauert.

Ich bin im Gegensatz zu Gunter ziemlich glücklich mit meinen 500-900 Minuten im GENION-L. Auch zahle ich wahrscheinlich 50 Euro weniger ... also im Jahr 600 €. Auch Gunter kennt wie ich die Lücken des ach so tollen T-D1-Netzes ;-). Meine BwHz-Umleitungsgesrächpartner merken oft gar nicht, dass sie mich nicht zu Hause erreichen!

Vielleicht hat Gunter ja eine Gutes Gefühl, T-Spion mit seinen 600€ zu unterstüzen, damit sie die Spione bezahlen können;-)

Wenn der Gunter mal nicht Hennig heißt ;-)


Permalink 06.06.08 @ 22:51
Kommentar von: Henning Gajek [Mitglied] · http://blog.xonio.com/gajeks_welt/
Hallo iDet,

Ich heiße Henning (mit 3n :-) Und den Gunter gibt es wirklich, aber ich bin es wirklich nicht :-)

Vielleicht erzähle ich auch mal meine Geschichte... Mal sehen :-)

Gruss Henning
Permalink 07.06.08 @ 00:03
Kommentar von: Sebastian [Besucher]
Hallo Henning,

ich hatte beim lesen auch spontan an Dich gedacht ;-)
Aber egal wer es ist, Du sprichst mir aus der Seele. Telekommunikation ist mein Hobby und ich beschäftige mich viel damit, trotzdem ärgere ich mich manchmal über mich selbst, nochmal hier und da eine Karte abzugreifen, um die dann hier liegen zu haben und nicht zu nutzen. Von den Verträgen ganz zu schweigen. Hier ein Base Vertrag für die Kumpels im E-Plus Netz, da die Genion Flat für o2 (mein Bekanntenkreis ist fast ausschließlich in den beiden Netzen). Simyo/congstar/BILDmobil für den Rest...
Da ich mit o2/Eplus fast immer Empfang habe, an den Orten wo ich mich aufhalte, würde ich bei einem der beiden bleiben. Als es kürzlich den "Hamburger" Genion XL für knapp 43€ (mit Rabatt) gab, hab ich kurz gezögert. Leider laufen die Verträge noch etwas (Portierung nicht möglich) und der BwHz Anker bliebe auch noch als Vertrag...
Ich hab die Hoffnung aufgegeben, dass für mich bald der passende Vertrag kommt. Die von Dir aufgezeigte Telekom Variante finde ich einfach zu teuer, überschlagen bist du locker über 100€ mit Fest-, Mobil- und DSL Nutzung...

Gruß
Sebastian
Permalink 07.06.08 @ 10:22
Kommentar von: Horsti [Besucher]
@Henning: Gunter ist kein Extremist, Gunter ist ein "first mover", ein Minenhund, ein Trendsetter. Auch ich beobachte im Bekanntenkreis den kommunikativen Simplify-Weg. Alles, was sich ausdehnt, zieht sich irgendwann wieder zusammen. Die Aktienkurse, das Universum und nun auch die SIM-Karten-Anzahl.

Das die Netzbetreiber darauf, wie immer, nicht vorbereitet sind, ist bzw. war doch nicht anders zu erwarten. Im Fall von Base/Eplus schlägt man den Bestandskunden ja sogar weiter mit Web Edition Tarifen vor den Kopf, die nicht zum Wechsel offen stehen. Entweder ist Dirks Masochist und will alle mitleiden lassen, oder denen ist tatsächlich nicht klar, wieviel Porzellan in Form von Bestandskunden man mit solchen Aktionen für immer zerschlägt. Nach Base Web Edition und 5 Mailings mit dem Kundendienst ist für mich im April 2009 nach dann 12 Jahren auch endgültig Schluss mit Eplus bzw. Laufzeitverträgen in irgend einer Form.

Ein "Zusammenziehen" auf die Telekom sehe ich bauchtechnisch bedenklich. Dieser VEB gebärdet sich wie Stasi 2.0 und macht einen auf naiv. Dort dann noch Frischgeld hin zu überweisen ist IMHO höchst bedenklich.
Permalink 07.06.08 @ 10:52
Kommentar von: Henning Gajek [Mitglied] · http://blog.xonio.com/gajeks_welt/
Hallo Horsti,

Sind wir ehrlich: Wenns hart auf hart geht setzen sich private Firmen genauso über Datenschutzbedenken hinweg, wie die Telekom. Wo es um viel Spielgeld geht, wird allzuleicht die Moral in den Schrank gehängt...

Ich habe übrigens keine D1-Flat und auch keinen Parallelruf.

Gruss

Henning
Permalink 07.06.08 @ 11:09
Kommentar von: Horsti [Besucher]
@Henning: Da man sich damit aber strafbar macht, sollten die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen werden. Ein Berufsverbot wäre das mindeste, da diese Leute ja offenbar nicht in der Lage sind ihrer Verantwortung nachzukommen und dem entsprechend nie wieder an Macht bzw. in Verantwortung gelangen sollten. Alternativ könnte man deren Leben öffentlich zur Schau stellen. Aber lassen wir das...
Permalink 07.06.08 @ 11:27
Kommentar von: Florian [Besucher]
Zu Eplus: "...und vor allen Dingen die mehr als patzige Kundenbetreuung, die Altkunden als die letzten D...ussel abstempelt und nur auf Neukunden aus ist, haben ihn in seiner Entscheidung bestärkt."

Das kann ich so nicht stehen lassen, ganz im Gegenteil. Ich habe seit einiger Zeit die Erfahrung gemacht, dass Eplus sich um seine guten Bestandskunden kümmert. Und das, obwohl ich gerade erst im Dezember 07 verlängert habe, sie es jetzt also "gar nicht nötig" hätten... Da werden großzügige Gutschriften eingeräumt, man ist stets freundlich und bemüht. Ob das am Umsatz liegt oder ich einfach nur Glück mit den Hotlinern hatte? Ich weiß es nicht, aber über einen schlechten Service kann ich mich beim besten Willen nicht beklagen!
Permalink 07.06.08 @ 11:50
Kommentar von: Sascha [Besucher] · http://www.stickyness.de
Habe grade im receiver magazin von vofafone gelsen, dass es in Afrika komplett anders ablaüft mit den angeboten. ich kann nur jedem mal empfehlen sich den artikel durchzulesen.

"Africa's grassroots mobile revolution - a traveller's perspective" das ganze wurde hier veröffentlicht

http://www.receiver.vodafone.com/20-africas-grassroots

gruss

sascha
Permalink 07.06.08 @ 15:11
Kommentar von: Thomas [Besucher]
@ Sascha: Wow, in Afrika scheint es noch echte Handys zu geben!!! Vorzüglich!!!
Permalink 07.06.08 @ 17:43
Kommentar von: Roman [Besucher]
Ich bin erstaunt: Guthaben reibungslos von Tchibo auszahlen lassen. Das ist ein richtiger Erfolg. Hier versuche ich gerade seit Wochen, eine Freigabe einer Rufnummer einer Tchibo Prepaid zu bekommen. Das Fax ist dort mittlerweile zweimal angekommen, eine Mailanfrage wird nicht beantwortet und die Servicenummer ist aus dem Ausland fast nicht zu erreichen...
Permalink 07.06.08 @ 19:06
Kommentar von: Steffen [Besucher]
@ Roman

Habe eine Tchibo per Fax des Abends gekündigt, am nächsten Morgen 09 Uhr war die Nummer tot. Das Geld kam auch in einer vertretbaren Zeit.

Das Gleiche versuche ich seit kurz vor Mitte Mai mit einer Congstar Prepaid. Alle Faxe sind bei 99% systematisch abgebrochen. Dann per Briefpost gekündigt, so um den 20. Mai bei denen eingehend. Man hat mir die Kündigung zum 30.06. bestätigt. Nach Protest erfuhr ich weiter, daß das verbleibende Guthaben erst frühestens 45 Tage nach De-aktivierung angewiesen wird.

Laut Hotline betrage die Kündigungszeit 14 Tage zum Monatsende.

Frechheit ist das. Die haben in ihren eigenen AGB stehen, daß der Kunde bei Prepaid jederzeit ohne Frist kündigen kann. Darauf hingewiesen, hat sich nichts bewegt. Das ist einfach ein dreistes Geschäftsgebaren.
Permalink 07.06.08 @ 19:34
Kommentar von: Tim [Besucher]
Congstar hat auch bis Ende März in den Preislisten einen kostenlosen EVN für Prepaid angeboten, den es gar nicht gab. Es hat schlappe vierundhalb Monate gedauert, bis man dies aus der Preisliste entfernt hat.

Ich konnte eine Congstar Prepaid jedoch problemlos per Fax kündigen, die Erstattung hat zwar auch recht lange gedauert ("Ende des Geschäftsquartals"), aber kam ohne weitere Nachfrage auch zuverlässig an.

Zu Hennings Beitrag:
Es scheint wohl "Verschlanken, koste es was es wolle" zu zählen. 97,39 Euro pro Monat (plus Gebühren für den Festnetzanschluss) ist ein ganz schön heftiger Betrag, da nehme ich lieber zwei Handys (mit Flatrates in das jeweilige eigene Netz) mit und zahle nur einen Bruchteil davon.
Permalink 08.06.08 @ 16:55
Kommentar von: Stefan [Besucher]
Bei mir hat's die Hotline von E-Plus geschafft, dass ich alles unter dem Dach der Telekom konsolidiert habe. Sie hätten mir Anfang 2007 nur eine Umstellung von Online-Rechnung auf Papierrechnung anbieten müssen und ich hätte wohl nicht so eifrig nach Alternativen gesucht. So aber:

1) Verweigerung neuer Technik - nur Telefon und SMS war bei E-Plus zu der Zeit ja noch das Motto. Ist bei beruflich bedingter Affinität zu neuer Technik eher ein KO-Kriterium.

2) Notwendigkeit zweiter Verträge in der Familie, da in einem für mich relevanten Land die E-Plus-Prepaid-Karten nicht roamen können. Macht die Sache teurer als nötig.

3) Fast-Funkloch in der Wohnung. Richtig gelagert klingelte es und man konnte am Fenster telefonieren.

4) Just zu der Zeit dann auch noch technische Probleme an meiner Arbeitsstelle.

Gerechnet und mit einem Vertrag und einer Prepaid bei T-Mobil komme ich am Ende für bessere Leistung (EDGE, HSDPA, kein Funkloch) beim etwa dem gleichen Preis raus.

Inzwischen telefoniere ich auch einfach - die Überminuten im aktuellen Relax tun mir nicht wirklich weh und an Datennutzung habe ich mich dank Smartphone seit einigen Monaten auch gewöhnt. So macht das richtig Spass.

Noch ein bischen näher am Thema Verschlanken möchte ich noch anmerken, dass ich bei Call-by-Call auch einen Kahlschlag betrieben habe. Für Deutschland sind mir die Telekom-Tarife gut genug (Mehrkosten marginal) und das Hauptzielland ist mir Country-Select abgedeckt - doppelt so teuer aber man muss nicht alles doppelt sagen.

Am Ende habe ich dann zwei mehr (T-Mobile) oder weniger (T-Home/T-Online) leicht verständliche Rechnungen mit möglichst wenigen Posten.
Permalink 08.06.08 @ 21:44
Kommentar von: Oliver [Besucher] · http://www.oliver-barthel.de
Sehr informative Seite. Gefällt mir super gut. Weiter so!! Liebe Grüße...
Permalink 09.06.08 @ 16:33
Kommentar von: DC5UN [Besucher]
!Hola Henning,
da war und bin ich doch sehr erstaunt, meine Geschichte hier zu lesen, dabei hatte ich Dir das doch gar nicht erzählt.

Also muss es wohl doch noch mehr "Verrückte" geben, hi.
Permalink 24.06.08 @ 17:13

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Mobilfunk Spezialist Handy
Henning Gajek kennt die Mobilfunkbranche wie kein anderer, er ist seit Jahrzehnten der deutsche Handy-Experte schlechthin.

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