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Wenn Webseiten-Betreiber einen Wunsch frei hätten, dann könnte der so aussehen: Ein Link auf ihre Homepage, direkt auf der Google-Startseite. Was in diesem Fall passieren kann, zeigt das Beispiel des Google-Handys T-Mobile G1.
Im Blog der Webtraffic-Experten von compete.com findet sich oben stehende Grafik, dazu gibt es die Auswertung der Aktion, mit der Google den Verkauf des G1 ankurbeln wollte. Google platzierte diesen Werbelink:

Prominenter geht´s nicht, oder? Der Link war eine Woche lang online, vom 22. bis zum 29. Oktober 2008. In dieser Zeit nutzten laut Compete.com 99 Millionen Surfer die Google.com-Startseite. Die G1-Seite wurde in der entsprechenden Woche von 800.000 Usern besucht. Den Peak gab es am ersten Tag der Link-Aktion mit 233.000 Besuchern, davon kamen 80.000 über die Google-Homepage. Der Anteil des Google-Traffics am gesamten Traffic auf der G1-Seite stieg im Verlauf der Woche von 34 auf 43 Prozent.
Was vom Google-Traffic übrig blieb, ist also nicht gerade viel. Die meisten Internet-Nutzer lassen sich scheinbar nicht vom Suchen abhalten - auch nicht, wenn ein Google-Handy naht.
Wo aber, mag sich mancher fragen, kam denn der restliche Traffic auf die G1-Seite her? Auch das hat Compete.com ermittelt: 40 Prozent haben einen entsprechenden Suchbegriff auf der Google-Homepage eingegeben (trotz des Links!), 32 Prozent kamen aus dem Google-Netzwerk, also von anderen von Google betriebenen Seiten oder Diensten und zehn Prozent kamen von Seiten, die wiederum als Folge einer Suchanfrage bei Google aufgerufen wurden.
Dazu kommt noch ein Prozent sonstiger Google-Traffic, bleiben 17 Prozent Nicht-Google-Links, darunter sind laut Compete.com die Seiten t-mobileg1.com, android.com and twitter.com. Google muss also nicht um seine web-beherrschende Stellung fürchten, auch wenn pure Kommerz-Links nicht unbedingt gut funktionieren. (uba)