RSS|Alle reden vom Discount und No Frills, ich ja auch. Eigentlich habe ich schon genügend Karten, aber beim Surfen dachte ich mir irgendwann, probiers mal aus.
Also am späten Samstag Abend (27.5.) per www.klarmobil.de eine Karte bestellt.
Rufnummer heraussuchen, persönliche Daten und ab damit.
Als Hinweis, den eigenen e-mail-Spamfilter so einzustellen, daß Mails von service (at) klarmobil (punkt) de nicht verloren gehen.
Kurz danach traf die Bestätigung mit einer Auftragsnummer per e-mail ein. Diese e-mail war etwas konfus formatiert (Fließtext, keine Absätze), als Textdatei hängt nochmal eine lesbarere Version dran.
Am Montag (29.5.) folgte eine weitere e-mail mit Pin und PUK, dafür waren von der Rufnummer und der SIM-Kartennummer nur die letzten vier Stellen angegeben. Vermutlich eine Sicherheitsmaßnahme, falls diese Mail in falsche Hände gelangt.
Am Dienstag (30.5.) kam die SIM-Karte per Post, ich konnte sie einlegen und sofort telefonieren. Auf der SIM-Karte sind 199 Speicherplätze, offenbar alle leer. Die Mailboxumleitungen sind alle aus, die Mailbox ist die Vertrags-”Vollversion” und kann wie gewohnt unter 3311 erreicht und konfiguriert werden.
Einen Zugang zum Klarmobil-Kundenportal im Internet bekam ich nicht, bei “Passwort vergessen”, wurde mir trotz mehrfachem Versuch erklärt, daß der Zugang noch nicht initialisiert sei oder ich irgendwelche Daten falsch eingegeben habe.
Also noch am Dienstag eine e-mail an service (at) klarmobil (punkt) de geschickt,
alles reingeschrieben, inklusive Kundendaten.
Heute (1.6.) kam die Mail zurück, die Kundendaten würden fehlen. Aha. Die standen doch drin, Auftragsnummer und Rufnummer. Reicht das nicht?
Anruf bei der Klarmobil-Hotline 0900-1120600 über ein o2 Handy. Der Anruf kostet schlappe 1,79 Euro pro Minute! Da kommt Freude auf.
Nach der Hotlinebegrüßung Menüpunkt 3 gewählt.
Der Mensch verlangte zur Identifikation die betroffene Rufnummer und mein Geburtsdatum. Er war sehr freundlich und bemüht, aber hilflos. Das Portalkennwort müßte über den Menüpunkt “Passwort zu bekommen sein. Nein, das geht nicht. Mehrmals probiert.
Später nochmal vom Festnetz für 0,99 Euro/Minute die Hotline angewählt. Wieder Menü 3, es war recht schnell jemand dran. Die Frau fragte nach Rufnummer, Geburtsdatum und wußte dann nach kurzer Rücksprache gleich Bescheid: Ja die e-mail mit dem Eröffnungspasswort werde mir noch mal zugeschickt, wann das genau erfolge, wisse sie nicht, sie hätten gut zu tun.
Heute (01.06.) Abend kam die Mail mit dem Passwort. Hurra! Es funktioniert. Das Internet-Portal ist einfach, aber zweckmäßig, man kann beliebige SMS (gegen Kosten) mit seiner eigenen Absenderufnummer verschicken oder 50 “Visitenkarten” mit vordefiniertem Text, worin die Empfänger über die neue Klarmobil-Rufnummer informiert werden, schicke Sache.
Rechnungsdaten und Kostenkontrolle lagen noch nicht vor, mal in ein paar Tagen wieder reinschauen. Auch den gewählten Tarif (Langzeittelefonierer) fand ich nicht. Wird sicher auf der ersten Rechnung stehen.
Mein kleines Fazit: Für Discount-Preise muß man mit holprigem Service rechnen oder viiel Geduld haben. Dafür sind die Preise klar und übersichtlich.
Ich habe noch “alte” Laufzeitverträge, da müßte ich 49 bzw. 50 Cent zur “teuren” Zeit ins Festnetz bezahlen, in fremde Netze teilweseie noch mehr. Bei Klarmobil zahle ich durchgehend 14 Cent, wenn auch mit unschöner 60/60 Zeittaktung. Ähnliche Tarife bieten auch easymobile und Simplytel. Im E-Plus-Netz gibt es Simyo, Blau, Debitel-Light und noch einige andere. Vodafone könnte ich bei Schlecker günstig bekommen und o2 ist bei Tchibo interessant.
Dennoch: Beliebig billig kann und darf es nicht werden. Eine Hotline oder einen guten Kundenservice braucht man öfters als man denkt und schon heute merkt man deutlich, wie es beim Discount-Kundenservice knirschen kann. Kein Wunder bei dem Preisdruck.
Als Freak und Insider kann man damit klar kommen (besonders wenn man eine Hotline schon einmal von “innen” gesehen hat und weiß wie sie arbeitet.) Als Normalbürger ist man ziemlich verloren, wenn an kostenpflichtigen Hotlines der an günstigen Gesprächsgebühren gesparte Betrag für 0900-Rufnummern verrinnt.
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2. June 2006 um 10:56 Uhr
Guter Bericht und Sammlung andere Billigprovider
2. June 2006 um 20:39 Uhr
Hallo Herr Gajek
Dennoch scheint Klarmobil interessant zu sein. Trotz einer SCHUFA Abfrage bezüglich der Kreditwürdigeit, ist die KLARMOBIL Lösung sicherlich eine der Interessantesten.
Keine Grundgebühr, ein fairer und einfacher Tarif, das wohl beste Netz in Deutschland, was will man mehr ?
–
H.-W. Petterssen
17. December 2007 um 15:55 Uhr
Ich bin mal gespannt, was sich nächstes Jahr bei klarmobil & Co. tun wird. Nachdem jetzt congstar mit einem eigenen 10 Cent Prepaid Tarif auf den Markt gegangen ist, senken vielleicht auch die anderen D1 Provider wie klarmobil, callmobile oder simply die Preise.