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Herzlich willkommen in der unheimlichen, gnadenlosen und mobilen Welt von Micromonster.de. Unser Praxis-Test geht in die entscheidende Runde: Wie viel Spaß macht das Online-Rollenspiel per Handy?
Zu Teil 1 (Webseite, Download und Installation) geht´s hier.
3.2 Spielen
Dass ich bei Micromonster keine komplexen Tastenkombinationen auswendig lernen muss, zeigt schon der Blick ins Tutorial, das alle Neueinsteiger zu sehen bekommen, nachdem sie der Bitte, sich ins Internet einzuwählen, gefolgt sind:

Zwei Tasten werden benötigt – oder der Joystick bei meinem Nokia E61. Dann schauen wir uns unser Monster mal an.
3.2.1 Mein Monster

Ist gar kein Monster, ist ein Kerl im Pyjama mit Turban und einer Art Peitsche. Ob der eine Chance gegen Fangzähne und Klauen hat?
3.2.2 Im Menü-Labyrinth
Ein Klick nach rechts bringt mich in die Einsatzzentrale. Im Hauptmenü werden die Kämpfe gestartet, die Monster-Daten verwaltet, Waffen und Rüstung optimiert sowie die Händler aufgesucht, bei denen es Upgrades der Ausrüstung zu kaufen gibt.

Im „Optionen“-Menü lässt sich unter anderem der Ton ein- oder ausschalten. Damit hat mein E61 aber Probleme, das Spiel macht keinen Mucks.
3.2.3 Kämpfe
Über den Menüpunkt „Kampfplatz“ erreiche ich den Fight Club der MicroMonster. Ich kann jederzeit einen Quest (s. 3.2.4) starten – oder aus der Liste der eingeloggten Spieler einen auswählen und diesen herausfordern:

Stimmt der Gegner zu, geht es los. Im folgenden Screenshot seht Ihr in der linken Ecke den Herausforderer Xonio (also mich), rechts meinen Gegner „Mav“ bzw. seinen Berserker. Jetzt gilt es, das vorhandene Waffen- und Verteidigungs-Arsenal strategisch geschickt einzusetzen. MicroMonster ist ein rundebasiertes Spiel, das heißt: Die Gegner attackieren abwechselnd. „Mav“ verliert gleich Mal 68 Lebenspunkte durch mein schneidiges Stilett:

Die Action beschränkt sich aufs Drücken der Joystick-Taste. Höhepunkt: Bei einer Runde darf ich zwischen „Nur Angreifen“ und „Tarnen“ oder „Meucheln“ wählen. Mit den zusätzlichen Fähigkeiten (Bsp.: „Blenden“, „gezielter Schlag“) wächst aber auch das Repertoire.
Und dann ist „Mav“ auch schon besiegt und der güldene Pokal ist mein:

Dazu gibt´s dann noch Erfahrungspunkte, die irgendwann zum Upgrade führen:

Wem das nicht schnell genug geht, der kann zusätzlich Gold ausgeben, um Waffen und Ausrüstung zu kaufen. Für eine 2,99-Euro-SMS erhält der Monsterpfleger 300 Goldstücke:

3.2.4 Quests
Ist kein echter Gegner online, lassen sich Quests absolvieren, bei denen ich gegen computer-generierte MicroMonster antrete. Auch das bringt Punkte und Erfahrung:

3.2.5 Sonstiges
Die Monster lassen sich abspeichern und bei Verlust oder Wechsel des Handys auch auf neue Geräte importieren. Niederlagen führen nicht zum Tod des Monsters, nur zu Minuspunkten in der Kampfstatistik. Dort wird auch notiert, wenn ich einen Kampf vorzeitig aufgebe – oder wenn im Zug die Internet-Verbindung abbricht. Beides wird mit einem Minuspunkt unter „Flucht“ verzeichnet.
4. Fazit:
Bedenkt, wir sprechen hier von einem Handy-Spiel. Da sind momentan weder bombastische Grafiken noch eine tiefgehende Story zu erwarten.
MicroMonster macht mir aber trotzdem jede Menge Spaß. Der Grund: Es stellt sich ein echtes Online-Feeling ein, wenn ich gegen „echte“ Gegner im Netz oder, was ebenfalls möglich ist, per Bluetooth antrete. Dass die Kämpfe manchmal lange dauern und oft gleich ablaufen, bremst zwar die Begeisterung. Aber durch die ständige Entwicklung des Charakters und die Upgrades motiviert das Spiel durchaus auch über längere Zeit (ich spiele jetzt seit 3 Tagen).
Der Schwierigkeitsgrad ist für Rollenspiel-Anfänger wie mich ziemlich hoch. Der Spieler wird schnell verleitet, sich durch einen Besuch bei der Bank neue Goldstücke und eine bessere Ausstattung zu sichern.
Die Grafik ist angemessen: nett, aber es bewegt sich nicht viel. Fällt nicht unangenehm auf, bietet aber wenig Abwechslung. Den Sound konnte ich auf dem E61 leider nicht hören.
Für wen eignet sich Micromonster? Für Rollenspieler, die nicht auf die Kosten fürs mobile Internet schauen müssen und jeden Tag ein paar Minuten Zeit haben, Ihren Charakter voran zu bringen. Gefährlich könnte das Spiel für Jugendliche sein, da es meines Erachtens tatsächlich „süchtig machen“ (s. Pressemitteilung) könnte. Der Wunsch nach besserer Ausrüstung und die Kosten fürs mobile Internet können sich schnell zu hohen Rechnungen summieren – es sei denn, Ihr beschränkt Euch auf Bluetooth-Duelle.
Ein zweischneidiges Schwert also, mit dem diese Monster zuschlagen. Mein Gesamtfazit lautet aber: Sehr gutes Handy-Game, Ausprobieren lohnt sich. (uba)
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30. March 2007 um 22:26 Uhr
hab mir das spiel gestern gleich besorgt und erstmal stundenlang gezockt. allerdings mit sound, der auf meinem e61 funktioniert. bin als nicht-rollen-spieler auch ziemlich gut in den spielfluss reingekommen. ab monsterstufe 6 scheints strategisch interessanter zu werden …
31. March 2007 um 02:49 Uhr
Zocke selber leidenschaftlich gerne! Meiner Meinung nach kann man seinen Kämpfer auch mit nur kleinem finanziellen Aufwand relativ weit voran bringen. Für 2,99 Euro gibts 300 Goldstücke, dafür bekomme ich beim Händler neue Questreihen, die mir Erfahrung und bessere Artefakte bescheren. Danach habe ich noch genug Gold für eine neue Waffe und Rüstung übrig.
Die Artefakte kann man auf Waffen und Rüstungen “sockeln”, sie verleihen dem Character zusätzliche Fähigkeiten. Durch die große Zahl der Artefakte unterscheiden sich die einzelnen Kämpfer auch wenn zwei gleiche Klassen aufeinander treffen (z.B. Berserker gegen Berserker).
Ich kann “Micromonster” jedem empfehlen, macht Spaß.
31. March 2007 um 07:17 Uhr
@Ani: Monsterstufe 6? Ich bin nach vier Tagen immer noch auf Stufe drei. Musstest du beim E61 irgendwas einstellen oder ist der Sound automatisch funktioniert? Bei mir bleibt nach wie vor alles stumm…
1. April 2007 um 11:06 Uhr
@Uwe: bei mir hats auf anhieb mit dem sound funktioniert, runtergeladen, installiert und musik gehört. nur wenn mein handy auf lautlos gestellt ist, hör ich nix.
30. April 2007 um 19:31 Uhr
mich hats auch auf Anhieb gepackt. Schönes RPG und dann noch online im Handy
Scheinbar bekommt man mit den Quests schnell Level-Punkte, aber nur mit “echten” Kämpfen kommt man mit den Ehre-Punkten in der Rangliste voran.
30. April 2007 um 20:38 Uhr
@Bela: Stimmt. Darum habe ich mich auch so schwer getan, auf nen vernünftigen Level zu kommen.
4. May 2007 um 13:09 Uhr
Eine Frage, kann ich das Spiel auch über die WLan-Verbindung des E61 spielen? Dann solten ja keine Gebühren mehr anfallen.
4. May 2007 um 13:11 Uhr
@Gobliner: Klar, das müsste gehen. Probier´s einfach aus.
8. May 2007 um 09:30 Uhr
@Gobliner: also mit meinem E61 geht das. Einfach als Zugangspunkt das WLAN auswählen und ab gehts. Sogar recht schnell. Allerdings stürzt das WLAN ab und zu ab, die GPRS Verbindung hingegen gar nicht. Und da ich ungern mitten im Kampf unterbrochen werde, spiel ich lieber über GPRS.
10. May 2007 um 10:20 Uhr
Aufgrund des Tests habe ich doch gleich mal den Xonio Download ausprobiert. Leider musste ich nach dem Aufladen meines Micromonster-Bankaccounts per SMS feststellen, dass von der Nummer seid dem immer wieder SPAM-SMS kommen, die versuchen einen zum Verschicken einer weiteren SMS zu verleiten.
Das ist meiner Meinung nach ein absolutes Killerkriterium gegen das Spiel und das hätte so auch im Test stehen sollen.
Schade und nicht empfehlenswert!
10. May 2007 um 10:24 Uhr
@Uli: Da ich weiß, dass die Entwickler hier mitlesen: Könnt Ihr dazu was sagen? Kannst du mal den Wortlaut der SMS hier posten? Was genau meinst du mit Spam-SMS? Sind das SMS, die zum Aufladen des Micromonster-Kontos auffordern – oder welche, die völlig anderen Inhalte haben?
10. May 2007 um 11:23 Uhr
@Uwe: Alle SMS kommen von der Nummer 89998 (dieselbe Nummer an die Micromonster die SMS verschickt hat) und sind laut meinem Provider der Sybase GmbH zuzuordnen. Sie haben außer der 1. keinerlei Bezug zu Micromonster. Die erste enthielt eine Frage zu meinem Micromonsternamen und was ich mit Gold meinen würde.
Alle weiteren haben keinen Inhalt mit Bezug zu Micromonster mehr. Es sind eher Chat ähnliche Nachrichten ala “Wie hast du geschlafen?” etc. Mit einem sehr deutlichen Ansatz zum Antworten zu animieren zudem mit einer hohen Frequenz alleine heute bereits 3.
Falls die Entwickler hier mitlesen: Hier scheint dringender Handlungsbedarf zu bestehen.
10. May 2007 um 11:40 Uhr
@Uwe:
Hallo, wir sind gerade auf Deinen Hinweis gestoßen und werden diesem Problem sofort nachgehen.
Wir selber verschicken definitiv keine follow-up SMS, verleiten zu keinem Abo und sprechen die Spieler mit keinem Chat an.
Seit März haben wir mehrere Hundert zufriedene Spieler und dieses Problem trat bisher noch nie auf.
Die Abrechnung der SMS übernehmen wir nicht selber sondern nutzen hierfür einen SMS Provider. Wir nehmen an, dass dort ein Weiterleitungsfehler bestand. Bisher gab es, wie gesagt, keine Probleme.
Es wäre nett, wenn Du uns Deine Informationen direkt an info@bitingbit.com sendest mit: deinem Monsternamen und den Inhalten der SMS.
Sofern der SMS Provider wider erwartend als unseriös erscheint, werden wir diesen sofort wechseln.
Danke für Deine Hinweise!
Jörg, Biting Bit GmbH
10. May 2007 um 11:44 Uhr
Ich meinte natürlich @Uli
10. May 2007 um 11:49 Uhr
@Jörg: Hallo und vielen Dank für die schnelle Reaktion. Die Informationen kommen heute Abend per eMail.
Ansonsten muss ich den anderen Recht geben: Nettes Spiel!
10. May 2007 um 11:55 Uhr
@Jörg: Hi, vielen Dank für die prompte Antwort. Hoffe, das Problem lässt sich schnell und ohne großen Aufwand lösen.
10. May 2007 um 12:08 Uhr
@Jörg:
Hab gerade das Kontaktformular auf eurer Seite gefunden, Informationen sind also schon raus.
10. May 2007 um 13:41 Uhr
@Uli:
Wir konnten das Problem in Zusammenarbeit mit dem Provider klären und es wird nicht mehr auftreten.
Vielen Dank nochmal für den Hinweis, viel Spass in der Arena,
Jörg
10. May 2007 um 14:02 Uhr
@Jörg: Sehr schön und vielen Dank für die schnelle und unkomplizierte Lösung!
Weiter so! Schönes Spiel und vor allem man kann es gut mal nebenbei spielen ohne viel Zeit investieren zu müssen, wie bei vielen anderen online Browsergames!