RSS|Wer auf dem T-Mobile G1 noch die Software MemoryUp Professional oder MemoryUp Personal installiert hat, sollte diese schleunigst wieder entfernen. In den USA hat eine Vielzahl von Nutzern üble Probleme mit dem über den Android Market vertriebenen Programm gemeldet.
Eigentlich soll MemoryUp den Speicher des Google-Handys optimieren und dafür sorgen, dass das G1 schneller arbeitet. Statt dessen löscht es nach Angaben von US-Nutzern wichtige Daten. In einigen Fällen soll die App sogar die gesamte SD-Speicherkarte gelöscht oder alle Kontakte aus dem Speicher entfernt haben. Die G1-Käufer berichten außerdem von Spam-Mails und Adware, die auf dem Handy installiert worden sei.
In den einschlägigen US-Blogs heißt es, die Android-Anwendung sei ohnehin sinnlos, da die versprochenen Aufräumarbeiten im Speicher bereits von der auf dem G1 ohnehin installierten Software vorgenommen würden. Außerdem wird darüber diskutiert, ob das offene Entwickler-System von Android nicht doch kontrolliert werden muss, um künftig ähnliche Probleme zu verhindern. Zum Vergleich wird Apples App Store herangezogen. iPhone-Nutzer kritisieren, dass Apple bei der Aufnahme neuer Apps zu restriktiv vorgehe, viele Anwendungen werden im App Store nicht gelistet. Diese Art der Software-Zensur wollen die Android-Entwickler nicht, trotzdem wird jetzt über Sicherheitsmaßnahmen diskutiert.
Auf meinem G1 hatte ich die Version MemoryUp Professional installiert, Probleme sind keine aufgetreten. Trotzdem habe ich die Anwendung heute entfernt und dabei festgestellt, dass sie im Android Market nicht mehr angeboten wird. (uba)
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Tags: adware, Android, android market, entwickler, G1, memoryup, Software, speicher, t-mobile g1
28. January 2009 um 15:20 Uhr
[...] von Apple hat sich die Konkurrenz noch nicht angeschlossen. Im Android Market landen sogar gefährliche Programme, weil sich bislang niemand berufen fühlt, ein Kontrollsystem einzuführen. Ob das [...]