RSS|Sie haben meinen Blog gelesen, wo sich CallYa Kunden über eine überraschende Tarifumstellung wunderten. Vodafone hat sich gemeldet.
Der Einfachheit halber zitiere ich aus der Antwort-Mail von Vodafone:
Zurzeit führt Vodafone eine zeitlich befristete Testkampagne durch, in der einigen CallYa-Kunden der Tarif CallYa OpenEnd Talk und SMS angeboten wird. Dabei wird der Tarif automatisch eingestellt und der Kunde per SMS darüber informiert.
Natürlich können unsere Kunden den Tarifwechsel jederzeit kostenlos wieder rückgängig machen.
Mit diesem Tarif, der bei Vodafone nicht mehr angeboten wird, erhalten CallYa-Kunden die Möglichkeit, für 29 Cent die 1. Minute netzintern und ins deutsche Festnetz und ab der 2. Minute kostenlos zu telefonieren. Die 1. netzinterne SMS am Tag kostet ebenfalls 29 Cent. Ab der 2. bis zur 101. SMS ist der Versand im dt. Vodafone-Netz kostenlos. Der monatliche Basispreis für den Tarif beträgt 1,50 EUR.
Ein Selektionsmuster, wonach nur selten genutzte CallYa-Karten umgestellt werden, gibt es nicht. Sollten Kunden auch nach einem längeren Zeitraum die Umstellung reklamieren, wird Vodafone den Tarifwechsel sofort rückgängig machen und nach Prüfung der Kundenreklamation eine kulante Gutschrift der monatlichen Basispreise anbieten.
Vodafone führt solche Testkampagnen durch, um die Attraktivität seines CallYa-Produkt-Portfolios zu überprüfen und im Sinne unserer Kunden ständig zu verbessern.
Soweit die Stellungnahme.
Im Klartext: Nicht nur bei selten genutzten Prepaid-Karten muß ein Vodafone-Kunde damit rechnen, daß sich etwas ändert und wenn er das nicht haben will, muß er sich aktiv melden. Die “naive” Vorstellung, daß abgeschlossene Verträge einfach “in Ruhe gelassen” werden oder wenn eine Änderung notwendig erscheint der Kunde per Papierbrief oder wenigstens per e-mail alarmiert wird, ist bei den Marketing-Strategen noch nicht eingetroffen oder von den Kostenrechnern verworfen worden.
Nicht jede Änderung muß schlecht sein, aber solche “überraschenden” Aktionen treiben den Adrenalin-Pegel einer weithin verunsicherten Kundschaft nach oben.
Und einige Kunden sind richtig glücklich, da sie mit einer Quasi-Flat a la Open End denken, viel mehr anfangen zu können, was die Marketing-Strategen natürlich mit größter Genugtuung quittieren.
Ansonsten gilt mein Rat weiter: Auch “stillgelegte” Karten beobachten und von Zeit zu Zeit in Betrieb nehmen. Alle Unterlagen, Codes, Kartennummern, Geheimzahlen gut aufbewahren und wichtige e-mails abspeichern oder Papierbriefe abheften.
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Tags: CallYa, marketing, Stellungnahme, Tarifumstellung, vodafone
19. December 2009 um 08:24 Uhr
Hallo,
Meine Callyas scheinen offenbar nicht im Visier der Marketing Strategen zu sein. Aber was solls, open end kann schließlich auch ganz schön nerven. Wenn beim Angerufenen z.B. Ständig die Mailbox rangeht, oder die Verbindung ständig abbricht (gibt es im besten Netz hier auch, vorzugsweise nachmittags), ist schnell eine Menge Geld weg.
Viele Grüße
KWH
21. December 2009 um 09:25 Uhr
[...] Laut Vodafone wolle man mit der Umstellung die Attraktivität des Tarifes testen. Allerdings ist die Praxis, Kundenkarten ohne Einverständnis einfach so umzustellen doch sehr fraglich. Der Verdacht bleibt, dass es sich hier einfach um eine Maßnahme handelt um Guthaben von älteren (und eventuell nicht genutzten Karten) abzuziehen. Zwar können Kunden widersprechen und bekommen dann laut Vodafone auch die Kosten für längere zurückliegende Tarifumstellungen ersetzt, der Ägrer und die Arbeit für die Tarifumstellung liegen aber allein beim Kunden. [...]