
Tja, während der Kollege S. sein Sony Ericsson K810i mal eben nach Venedig ausführt, verbringe ich meinen Urlaub mit dem Nokia N95 vor der Haustür. Beim Pfingstausflug auf den Aggenstein hatte ich ja leider meine Speicherkarte mit dem Kartenmaterial fürs Navigieren vergessen. Den Navi-Praxis-Test im Gebirge habe ich aber heute nachgeholt.
Zunächst aber ein weiteres Bild aus meiner Serie "Unscharfe Tiere aus dem Königreich Weit, Weit, Weg":

Der Graureiher war etwa 20 Meter entfernt. Und das Zoom der 5-Megapixel-Kamera hat mal wieder versagt. Das Foto ganz oben ist mir auch nur gelungen, weil der Schmetterling vor Kälte ganz starr war. Ich wollte eigentlich auf den Schnippenkopf, der ragt in der Nähe von Oberstdorf 1.833 Meter in den Himmel. Da es aber am Vortag in den Bergen geschneit hatte, kam ich nicht ganz bis zum Gipfel. Zumal ich den Original-Strolch dabei hatte, der sich im Schnee immer etwas schwer tut:

Nach diesen Expeditionen ins Tierreich jetzt aber zur Navigation. Ich habe mir keine Route berechnen lassen, ich wollte einfach nur wissen, wo ich bin. Also aktivierte ich das GPS und sah erstmal nicht viel:

Also fragte ich im Menü "Optionen" unter "Anzeigen" den Satelliten-Status ab:

Kein schwarzer Balken bedeutet: kein Satellit gefunden. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, bis sich die Balken füllten:

Dann erfuhr ich immerhin, dass ich nicht auf ausgetretenen Pfaden unterwegs war:

Sondern eben mitten in den Bergen. Und für die gibt es wohl kein Kartenmaterial. Trotzdem wollte ich meinen Standort verschicken. Das geht übers Menü "Optionen":

Aber auch die Info in der SMS war recht ungenau:

Und der integrierte Berlitz-Reiseführer half auch nicht - er kennt leider kein Allgäu:

Zurück beim Auto teilte mir die Navi immerhin mit, dass ich eine sichere Bundesstraße unter den Füßen hatte:

Aber das hätte ich auch ohne Handy rausgekriegt. Im Ernst: Fürs Bergwandern eignet sich die N95-Navi nur bedingt. Ich kann natürlich sehen, in welche Richtung ich gehe und wo die nächsten Ortschaften sind. Aber mehr auch nicht. Ob es am Kartenmaterial liegt? Oder hätte ich vor dem Loslaufen ins Handbuch schauen sollen? Bin gespannt, was Ihr mit der Navi bisher erlebt habt. Im Moment gehört sie für mich noch nicht zu den Highlights des N95. (uba)
PS: Das Handy ist mir in eine Schlammpfütze gefallen. Es funktioniert aber alles noch. Trotzdem bleibe ich dabei: Das N95 ist einfach zu rutschig.
NACHTRAG: Meine N95-Fotos von der Tour findet Ihr jetzt in unserer Fotocommunity - einfach auf diesen Link klicken.
Hier noch die aktuellen Xonio-Links zum Nokia N95:
Der Test: Nokia N95 – Die neue Nummer eins
Praxis-Test: Ein Wochenende mit dem N95 - GPS-Navi, Kamera, Musik
15 Antworten zur Navigation mit dem N95
Das Nokia N95 als Videokamera – Fünf Beispiele aus der Praxis
N95 - Nokia bringt Firmware-Update
Mobiles Leben, Handy-Praxis, Redaktions-Geschehen: Das Blog des Xonio-Teams. Neben mir (Uwe Baltner/uba) sind das derzeit Lisa Brack (lb), Wiebke Hellman n(wh), Carl Schneider (cs), Lars Schwichtenberg (ls) und Sebastian Griesbach (sg).
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
|---|---|---|---|---|---|---|
| << < | > >> | |||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 | 31 | ||