RSS|Ist mir völlig schleierhaft, wie mir diese Software bislang entgehen konnte: JoikuSpot macht mein Nokia N95 (und andere Series60-Handys) zum WLAN-Hotspot. Das bedeutet: Ich kann es nutzen, um mit meinem Notebook ins Netz zu kommen - und ich kann Hotspots an alle vermieten.
Hier geht´s zum Download von JoikuSpot
Im Praxis-Test funktionierte JoikuSpot auf Anhieb, wie Ihr hier sehen könnt:
Die Installation geschieht nach üblichem Schema: Ihr ladet die .sis-Datei herunter, die Light-Version gibt es bei JoikuSpot gratis, die Premium-Version kostet 15 Euro. Sie bietet Unternehmens-Intranet (VPN) und unterstützt E-Mail-Protokolle.
Mit Hilfe des Nokia Application Managers wird die Software dann installiert. Wie immer gilt: auf alle Fragen positiv antworten, dann könnt Ihr ziemlich schnell loslegen.

Wird JoikuSpot gestartet, fragt es nach dem Internet-Zugang, hier könnt Ihr den üblichen HSDPA-Zugang auswählen, bei mir ist das “T-Mobile Internet”. In den Einstellungen lässt sich später definieren, dass diese Abfrage entfällt.
Ist der Provider ausgewählt, folgt diese Frage:

Auch hier muss natürlich bejaht werden, anschließend wird das Programm gestartet und scannt in der Nähe befindliche Geräte. Diese werden als “Clients” in die Liste aufgenommen:

Unter “Status” könnt Ihr die Infos zur bestehenden Verbindung abrufen. So behaltet Ihr den Überblick über die empfangene Datenmenge. Das empfiehlt sich vor allem für Nutzer wie mich, die keine Flatrate benutzen.
Das war´s eigentlich, wie gesagt: JoikuSpot ist einfach, aber genial. Im Praxis-Test funktionierte es allerdings zunächst nicht mit meinem Notebook. Mit dem Exemplar eines Kollegen und einem iPhone gab es dagegen keine Probleme. Des Rätsels Lösung: Ich hatte in den Netzwerkverbindungen eine statische IP-Adresse eingestellt. Wird diese auf “automatisch beziehen” umgestellt, läuft alles. (uba)
26. September 2008 um 13:33 Uhr
Das ist aber wirklich schon ein alter Hut
Aber in der Tat sehr nützliche Software